FCI GruppenDie FCI (Fédération Cynologique Internationale) teilt als internationaler Dachverband für Hundezucht und Hundesport alle Hunderassen in Gruppen auf. Wir stellen dir alle 10 Gruppen vor und geben dir einen Überblick über die Merkmale und Charaktereigenschaften aller Hunderassen aus den verschiedenen anerkannten FCI Gruppen.


1. Gruppe: Hütehunde und Treibhunde
Hunde der FCI Gruppe 1 sind meist darauf hin gezüchtet, mit ihrem Menschen im Team zu arbeiten. Zu dieser Gruppe gehören zum Beispiel der Collie oder der Deutsche Schäferhund.

2. Gruppe: Pinscher und Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde
Intelligente und robuste Hunde, wie der Berner Sennenhund oder die Deutsche Dogge, finden sich in FCI Gruppe 2. Diese Hunde sind besonders gut als Arbeitshunde geeignet.

3. Gruppe: Terrier
Vom Yorkshire Terrier, über den Russell Terrier, bis hin zum Irish Terrier – alle Rassen sind in FCI Gruppe 3 vertreten.

4. Gruppe: Dachshunde
Diese Gruppe umfasst die Rasse Dackel oder auch Teckel genannt.

5. Gruppe: Spitze und Hunde vom Urtyp
Hunde aus Gruppe 5 erinnern vom Aussehen an den Wolf. Zu dieser Gruppe gehören zum Beispiel der Alaskan Malamute und der Podenco Canario.

6. Gruppe: Laufhunde und Schweißhunde
Rassen, die ursprünglich für die Jagd gezüchtet wurden, aber heute beliebte Begleithunde sind, zählen zu FCI Gruppe 6.

7. Gruppe: Vorsteherhunde
Auch als spezialisierte Jagdhundebekannt, sind die Hunde aus FCI Gruppe 7. Zu ihnen zählt unter anderem der Deutsch Drahthaar und der Magyar Vizsla.

8. Gruppe: Apportierhunde, Stöberhunde und Wasserhunde
Hunde dieser Gruppe machen die wohl beliebtesten Familienhunde aus. Zu ihnen gehören der Golden Retriever und der Labrador.

9. Gruppe: Gesellschafts- und Begleithunde
Die Hauptaufgabe von Hunden dieser Gruppe ist, ihrem Menschen ein treuer Begleiter zu sein. Daher findet sich in dieser Gruppe ein bunter Mix an Hunden.

10. Gruppe: Windhunde
Die wohl schnellsten Hunde der Welt finden sich in FCI Gruppe 10: Windhunde.


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Was sind anerkannte FCI Gruppen?

FCI Gruppen basieren auf bestimmten Merkmalen und Funktionen der Hunderassen. Die Einteilung dient dazu, ähnliche Rassen zusammenzufassen und eine allgemeine Orientierungshilfe für Züchter, Aussteller und Hundefreunde zu bieten. Jede Gruppe umfasst verschiedene Hunderassen, die ähnliche Charakteristika, Verwendungszwecke oder Arbeitsfähigkeiten haben. Die anerkannten FCI Gruppen dienen als Leitfaden für Züchter, Aussteller und Hundeliebhaber. Letztere können sich über die unterschiedlichen Gruppen gezielt über bestimmte Rassen und ihre Merkmale informieren.

Warum sind FCI Gruppen so wichtig?

Die FCI-Gruppen ermöglichen eine systematische Einteilung von Hunderassen. Sie bieten eine klare Struktur und helfen bei der Identifizierung von Rassen anhand ihrer gemeinsamen Merkmale und Funktionen.

Darüber hinaus gewährleistet die Einteilung in FCI-Gruppen die Anerkennung von Rassestandards und fördert somit den Erhalt von Rassevielfalt und -qualität. Sie sind eine wichtige Informationsquelle für Hundezüchter, Hundehalter und Interessenten, um fundierte Entscheidungen über Hundeauswahl, Zucht und Haltung zu treffen. Sie tragen also zur Erhaltung der Rassenvieltfalt bei und unterstützen Hundeliebhaber dabei, den passenden Hund für sich zu finden.

Anerkannte FCI Gruppen im Überblick

1. Schäferhunde und Hütehunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)
2. Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
3. Terrier
4. Dachshunde
5. Spitze und Hunde vom Urtyp
6. Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
7. Vorstehhunde
8. Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde
9. Gesellschafts- und Begleithunde
10. Windhunde

Gibt es auch Rassen, die keiner FCI Gruppe zugeordnet sind?

Die FCI Gruppen bilden zwar eine umfangreiche Klassifizierung von Hunderassen, aber es gibt dennoch einige Hunde, die entweder keine anerkannte FCI Hunderasse sind oder nicht in eine der bestehenden Gruppen passen.

Es gibt verschiedene Gründe, warum eine Hunderasse keiner anerkannten FCI Gruppe angehören könnte. Ein Grund könnte sein, dass die Rasse noch relativ neu ist und noch nicht den Anerkennungsprozess durchlaufen hat, um in eine bestimmte Gruppe aufgenommen zu werden. In solchen Fällen könnte die Rasse möglicherweise in Zukunft einer neuen oder bestehenden FCI-Gruppe zugeordnet werden.

Ein weiterer Grund könnte sein, dass die Hunderasse spezifische Merkmale oder Eigenschaften aufweist, die nicht in eine der bestehenden Gruppen passen. Diese Rassen könnten als „nicht anerkannte“ oder „nicht standardisierte“ Rassen betrachtet werden. In einigen Fällen können diese Rassen von nationalen Hundeverbänden anerkannt sein, aber auf internationaler Ebene möglicherweise nicht in eine spezifische Gruppe eingeordnet werden

Was ist die FCI?

Die FCI (Fédération Cynologique Internationale) ist der internationale Dachverband für Hundezucht und Hundesport. Sie wurde 1911 gegründet und hat ihren Sitz in Thuin, Belgien. Die FCI ist eine gemeinnützige Organisation, die als internationale Referenz für Hunderassen und Hundezucht gilt.
Die Hauptaufgabe der FCI besteht darin, die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Hundeverbänden ihrer Mitgliedsländer zu fördern und die Einheitlichkeit und Qualität der Hundezucht weltweit zu gewährleisten. Die FCI hat derzeit 98 Mitgliedsländer auf fünf Kontinenten und ist damit der weltweit größte internationale Hundezuchtverband.

Die FCI ist verantwortlich für die Anerkennung und Registrierung von Hunderassen. Sie entwickelt und pflegt die internationalen Rassestandards für jede anerkannte FCI Hunderasse. Diese Standards legen fest, wie die einzelnen Rassen in Bezug auf Aussehen, Größe, Proportionen, Fell, Farbe und Charakteristika aussehen sollten.
Darüber hinaus ist die FCI auch für die Organisation und Durchführung internationaler Hundeausstellungen und Wettkämpfe zuständig, wie beispielsweise die jährlich stattfindende „World Dog Show“, die als eine der renommiertesten Hundeausstellungen der Welt gilt.

Die FCI fördert neben der Zucht auch den Hundesport in verschiedenen Disziplinen wie Gehorsam, Agility, Schutzhundesport, Rettungshundearbeit und vielem mehr. Sie unterstützt die Ausbildung von Richtern und Experten, um die Einhaltung der Rassestandards und die Qualität der Hundezucht zu gewährleisten.
Als internationale Organisation setzt sich die FCI für den Schutz und das Wohl der Hunde ein. Sie unterstützt Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Hunden und fördert verantwortungsbewusste Hundehaltung und Zuchtpraktiken.

Die FCI spielt eine bedeutende Rolle bei der weltweiten Koordination und Zusammenarbeit der nationalen Hundeverbände, um die Zukunft und die Belange der Hunde weltweit zu fördern und zu schützen.