Meerwasseraquarien: Wirklich so pflegeintensiv?

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Meerwasseraquarium für AnfängerViele Aquarianer pflegen ein Süßwasseraquarium. Meist aus dem einfachen Grund, dass sie sich nicht an ein Meerwasseraquarium heranwagen. Eigentlich schade, denn die „Angst“ besteht zu Unrecht. In diesem Beitrag räumen wir die Vorurteile aus dem Weg, sodass du dir zutrauen kannst, ein eigenes kleines Riff zu erstellen.

Zu den Meerwasseraquarien

Die Pflege eines Meerwasseraquariums

Hört man sich unter Aquarianern oder solchen, die es werden wollen, um, kann man häufig feststellen, dass die Mehrheit auf der Suche nach einem Süßwasseraquarium ist oder bereits ein solches besitzt. Fragt man jedoch nach, was den Aquarianern besser gefällt, ist die Antwort nicht selten: ein Meerwasseraquarium. So erfährt man schnell, dass es der Wunsch vieler ist, ein buntes Riff mit den verschiedensten Farben zu pflegen. Doch die Erfahrungen von Gescheiterten aus vergangenen Jahren, die ihren Misserfolg in Foren verbreiten, hält viele Wunsch-Meerwasser-Aquarianer davon ab, es selbst zu probieren. Allerdings hat sich extrem viel in den vergangenen Jahren entwickelt. Die Erkenntnisse über Pflegebedingungen sind rasant gewachsen und die Beobachtungen haben sich enorm gesammelt, sodass verbesserte Technik, Pflegeprodukte und Futtermittel angeboten werden können. Mittlerweile gibt es sogar „Plug & Play-Sets“, die fast alles beinhalten, was für den Schnellstart eines Meerwasseraquariums notwendig ist.

Das verbindet die Aquarien

Zwar ist die Vielfalt an Tieren im Meerwasseraquarium sehr hoch, jedoch ähnelt die Pflege eines Meerwasseraquariums den Maßnahmen eines Süßwasseraquariums sehr. Viele Pflegeprodukte und Technikelemente sind sogar für beide Aquarientypen gleichermaßen geeignet. Im Detail kann ein Mini-Riff sogar bedeuten, dass man weniger Arbeit in Form von Wasserwechseln hat. Die Wassertests sind zu 80% die gleichen; die Wassertemperatur ist ebenfalls nahezu identisch.

Unterschiede zwischen Süß- und Meerwasseraquarien

Die Einlaufphase, also die Zeit, die ein Aquarium benötigt, bevor die ersten Lebewesen einziehen können, ist beim Meerwasseraquarium in aller Regel etwas länger als im Süßwasseraquarium. Diese solltest du geduldig abwarten, denn sie kann sich durchaus über mehrere Wochen strecken. Im Süßwasseraquarium hingegen dauert es oft nur wenige Tage. Das Leitungswasser braucht zur Nutzung im Süßwasseraquarium nur durch einen Wasseraufbereiter entgiftet zu werden. Das Salzwasser sollte vor der Nutzung (auch bei Teilwasserwechseln) angesetzt werden.

Süßwasseraquarien benötigen etwa alle 14 Tage 30% Teilwasserwechsel, im Meerwasseraquarium reichen später 10%, jedoch nur einmal im Monat. Die Filtertechnik unterscheidet sich dadurch, dass man anstatt Topffilter im Süßwasseraquarium einen Eiweißabschäumer im Meerwasseraquarium verwendet. Bis auf Kalzium, Magnesium und die Salzdichte decken sich die anderen Parameter gleichermaßen ab. Pflanzen benötigen die richtige Menge und Vielfalt an Dünger, Korallen brauchen die richtige Menge an Spurenelementen und Korallennährstoffen – so gesehen also die gleichen Pflegemaßnahmen.

Die Beleuchtungszeit beträgt bei beiden Aquarientypen etwa zwölf Stunden täglich, für jeden Wassertyp gibt es die richtigen verschiedensten Leuchtmittel. Diese unterscheiden sich oft nur in der Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur. Bei der Vergesellschaftung der einzelnen Bewohner gibt es immer etwas zu beachten. Nicht jedes Tier verträgt die Gesellschaft jedes anderen Tieres. Es gibt Gruppen/Schwarmtiere, Paartiere und Einzelgänger; die richtige Kombination kann nie pauschal gegeben werden, es ist für jedes Aquarium individuell. Viele Fachbücher können dabei helfen, den richtigen Besatz zu finden.

Kostenunterschied der Technik

Der finanzielle Unterschied besteht darin, dass man im Meerwasseraquarium deutlich mehr Technik nutzen kann. Dosierpumpen für Spurenelemente, Messtechnik, Heiz- und Kühlanlagen, Zusatzfilteranlagen, Reinstwasserfilter werden gerne im Meerwasseraquarium verwendet, stellen aber absolut kein Muss dar. Für den einfachen Einstieg reicht im Süßwasseraquarium ein klassischer Topffilter. Dazu kommt der Heizstab für Warmwasserfische und bei Bedarf eine CO2-Anlage, falls du Wert auf besondere Pflanzenpracht legst. Das Meerwasseraquarium kommt mit 1-2 Strömungspumpen, einem Eiweißabschäumer und einem Heizstab aus, vielleicht ist noch eine Umkehr-Osmoseanlage (Vorfilter) notwendig, wenn das Leitungswasser mit vielen Schadstoffen belastet sein könnte oder ist.

Der wirkliche Filter im Meerwasseraquarium ist nämlich das Lebendgestein. Dieses ist wohl der größte primäre Kostenunterschied und schlägt am auffälligsten in das Budget. Eine prächtige Unterwasser-Pflanzenlandschaft im Süßwasseraquarium kann jedoch ähnlich viel kosten, wenn es die besonders schönen Arten sein sollen. In Summe sollte ein Starter-Paket für ein Meerwasseraquarium nur etwa 20% mehr kosten als das Zubehör für ein Süßwasseraquarium. Beim Kauf der Fische entstehen auch keine Mehrkosten. Ein schöner Schwarm Neonfische ist etwa gleichwertig wie eine kleine Gruppe Riffbarsche; der Preis einer Koralle ist ähnlich wie der einer schönen Mutterpflanze.

Die Herkunft der Fischarten

Der Großteil der Meerwasser-Fische entstammt aus Wildentnahmen, wobei auch immer mehr Arten künstlich gezüchtet werden. Durch den Wildfang ist der Organismus der Fische natürlich mehr Stress ausgesetzt, wenn der Fang erst viele Kilometer um die Erde reist, um im Fachhandel erworben werden zu können. Umso mehr stehst du in der Verantwortung, deinen Fischen ab der Ankunft bei dir zu Hause einen möglichst optimalen Lebensraum zu bieten. Informiere dich deshalb bitte gewissenhaft vorab über die Bedürfnisse deiner zukünftigen Pfleglinge. (Das solltest du natürlich auch bei der Einrichtung eines Süßwasserbeckens tun!) Sei dabei selbstkritisch und hinterfrage, ob du ihren Ansprüchen auch dauerhaft gerecht werden kannst. Wenn das der Fall ist, sind das die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Start!

Und auch, wenn es mal Rückschläge geben sollte: Lass dich nicht entmutigen. Denn mit der Zeit sammelst du deine Erfahrungen und kannst immer präziser auf die Bedürfnisse der von dir gehaltenen Arten eingehen.

Bunte Farbenpracht im Meerwasseraquarium

Die richtig intensiven Farben kommen zwar auch in der Süßwasseraquaristik vor, jedoch eher bei den künstlichen Zuchten von lebendgebärenden Zahnkarpfen und bei Diskusfischen. Im Meerwasseraquarium sind diese von Natur aus zitronengelb, violett, neongrün, feuerrot, pink und Himmelblau. Und dies sind nur einige Varianten, die zu finden sind. Diese farbenfrohe Vielfalt ist wohl einer der reizendsten Faktoren eines Mini-Riffs.

Der Start im Süß- oder Meerwasseraquarium

Nachdem du die Wahl getroffen hast, ob es ein Süßwasseraquarium oder ein Riffbecken werden soll und die richtige Technik nebst Zubehör angeschafft hast, können wir einen Tipp geben: Nicht von Misserfolgen anderer irritieren oder verängstigen lassen, sondern einfach loslegen!
Natürlich gibt es Phasen mit Problemen, wie Krankheiten oder Wasserprobleme, aber diese sind nicht abhängig davon, für welche Aquaristik du dich entschieden hast. Schnell wirst du erfahren, wie viele interessante Dinge im Meerwasseraquarium zu beobachten sind und welche Geheimnisse der Natur du entdecken kannst. Der Anblick eines zufriedenen Fisches wenn er frisst und strahlende Farben zeigt oder sich sogar vermehrt, zahlt den Aufwand hundertfach zurück.

Mit Geduld zum Erfolg im Meerwasseraquarium

Wenn du Geduld mitbringst, dem Aquarium Zeit zum Entwickeln gibst und nichts überstürzt, wirst du mit einem Starterpaket, bestehend aus Aquarium, Riffsand, Meersalz, Strömungspumpen, Eiweißabschäumer, Wassertests und Wasseraufbereitern direkt loslegen können und viel Freude haben. Sobald das Wasser klar ist und das Becken etwa zwei bis vier Tage gelaufen ist, kannst du langsam mit dem Besatz von Steinen loslegen. Nach etwa zwei bis drei Wochen kannst du vielleicht schon die ersten kleinen Krebse oder robusten Korallen einsetzen. Wie du gelesen hast, ist der Unterschied zwischen Süßwasser- und Meerwasseraquarien gar nicht so enorm, wie häufig angenommen wird.

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. […] haben kann. Für wen eine Delfintherapie nicht in Frage kommt, der kann also auch durchaus von der Anschaffung eines Süß- oder Salzwasseraquariums profitieren – wobei letzteres für Schmerzpatienten unter Umständen die bessere, weil etwas […]

  2. Aquarianer sagt:

    Hallo, ich besitze beide AQ-Typen, aber ich finde Ihren Artikel schlecht recherchiert. Die meisten SW-AQ laufen auch ohne CO2-Anlage sehr gut. Eine mehrwöchige Einlaufphase braucht man beim MW-AQ heutzutage nicht mehr, genauso wie viele Becken kein Lebendgestein mehr haben. Eine Osmoseanlage mit Harzfilter sollte aber immer vorhanden sein! Und zu guter Letzt: Beim MW-AQ ist alles wesentlich teurer, besonders die Korallen und Fische!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Aquarianer,

      vielen Dank für deine konstruktive Kritik! In der Aquaristik gibt es kein „richtig“ oder „falsch“ – wichtig ist, dass das kleine Ökosystem, das wir schaffen wollen, funktioniert. Deshalb ist uns nicht möglich, auf jede denkbare Variante in einem vergleichsweise kurzen Text einzugehen. Wir hoffen, dass du dafür Verständnis hast und nehmen zu den fraglichen Punkten gerne Stellung:

      1. Notwendigkeit einer CO2-Anlage im Süßwasseraquarium:
      In diesem Punkt stimmen wir dir zu. Legt man keinen großen Wert auf eine besondere Pflanzenpracht im Aquarium, lässt sich auch auf eine CO2-Anlage verzichten. Wir haben den Text entsprechend angepasst. Danke!

      2. Die Dauer der Einfahrphase für Meerwasseraquarien:
      Hier empfehlen wir bewusst die sichere Variante für Einsteiger, da sich unser Text vor allem an diese richtet. Es mag auch deutlich schneller gehen, ein Meerwasseraquarium einzufahren. Einem Einsteiger in die Aquaristik fehlt hier aber möglicherweise noch das nötige Feingefühl und der Erfahrungsschatz, um sich entwickelnde Probleme früh genug zu erkennen.

      3. Einsatz von Lebendgestein
      Ja, du hast völlig Recht: Meerwasseraquarien können auch ohne Lebendgestein eingerichtet werden. Man kann auf Ersatzvarianten (z. B. Real Reef Rock) zurückgreifen oder nur Totgestein verwenden. In diesem Beitrag die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten zu erörtern, würde etwas zu weit führen und Anfänger eventuell überfordern. Wir möchten hier zunächst nur einen groben Überblick geben.

      4. Osmoseanlage – zwingend notwendig?
      Jein. Bei sehr guter Leitungswasserqualität und vergleichsweise anspruchslosem Besatz ist man nicht darauf angewiesen. Hier reicht es, das Leitungswasser mit geeignetem Salz anzusetzen. In allen anderen Fällen empfehlen auch wir die Verwendung einer Osmoseanlage.

      5. Die Kosten variieren stark – je nach den individuellen Ansprüchen. Auch ein Süßwasseraquarium kann teurer sein als ein Meerwasserbecken. Es lässt sich nicht per se sagen, dass Meerwasseraquarien zwingend teurer sind.

      Wir hoffen, wir konnten dir unsere Ansichten so nun näher bringen und wünschen dir weiterhin viel Spaß und Erfolg mit deinem schönen Hobby – der Aquaristik!

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal Team

  3. Katja sagt:

    Hallo, auch wenn ich den Artikel generell gut finde, um mehr Leuten die Angst vor dem Einstieg in die Meerwasseraquaristik zu nehmen, was die Kosten angeht ist er aber sehr geschönt und führt dazu, dass Ausgaben unterschätzt werden. Ich habe auch beide Beckenarten, die Kosten für Meerwasser sind, bis es vollständig eingerichtet ist, signifikant höher und danach immer noch, wenn auch nicht mehr wesentlich, höher.

    1. Bei beiden Beckenarten möchte man die nötige Technik idealerweise im Unterschrank verstecken. Beim Süßwasserbecken bedeutet das ein paar Schläuche, die zu einem Filter im Unterschrank führen. Beim Meerwasser erfordert es ein Technikbecken im Unterschrank sowie ein Aquarium mit einem Ablaufschacht und den entsprechenden Bohrungen und ggf. Verrohrungen. Damit ist a) das Aquarium selbst teurer und b) das Technikbecken selbst ist auch nicht umsonst. Und bis jetzt ist kein Besatz und keine Technik im Becken.
    2. Bei Filter vs. Abschäumer ist der Abschäumer in aller Regel teurer. Ein ausgezeichneter Filter der Hochpreisklasse im Süsswasserbereich kostet ungefähr soviel wie ein mittelpreisiger Abschäumer. Das gilt aber nur für kleine bis mittlere Aquariengrößen. Bei großen Aquarien wird der Abschäumer im Verhältnis zum Filter noch wesentlich teurer.
    3. Rückförderpumpe. Die ist beim Süßwasserbecken Teil des Filters. Beim Meerwasser muss sie extra gekauft werden.
    4. Auffüllanlage. Ist beim Süßwasser eher unkritisch, ggf. wird durch Verdunstung das Wasser etwas härter. Beim Salzwasser macht es allerdings sehr viel Sinn, da viele im Meerwasser gepflegte Tiere sehr empfindlich auf Dichtschwankungen reagieren und der Salzgehalt durch Verdunstung relativ schnell ansteigt. Ist bei Meerwasser also eine durchaus wichtige Anschaffung, die bei Süßwasser nicht anfällt.
    5. Übrige Technik. Heizung ist bei beiden Aquarientypen gleich, Osmoseanlage braucht man auch für beide. Leitungswasser, dass man von der Härte oder Nitratbelastung her (um nur mal zwei wesentliche Komponenten zu nennen) direkt als Aquarienwasser verwenden kann findet man sehr selten. Dosieranlage für Meerwasser ist nett, muss man aber nicht haben. Für Süßwasser ist sie nicht relevant. Die Beleuchtung ist ungefähr gleich, wer schöne Pflanzen haben möchte, braucht auch bei Süßwasser eine starke Beleuchtung. Allerdings läßt sich ein Süßwasseraquarium auch mit schwächerer Beleuchtung und entsprechendem Pflanzenbesatz einrichten, ein Meerwasseraquarium aber nicht. Korallen brauchen neunmal eine gewisse Beleuchtungsstärke um zu überleben. Allerdings sind auch die T5 Röhren oder LEDs für Meerwasser tendenziell teurer, als für Süßwasser.
    6. Zusatzstoffe. Beim Süßwasseraquarium beschränkt sich das i.A. auf Pflanzendünger, im Meerwasser müssen Mineralstoffe und Surenelemente nachdosiert werden, dazu kommt Korallennahrung und bei Wasserwechseln Meersalz. Das bedeutet auch, dass nach der Einfahrphase das Meerwasser häufiger getestet werden muss. Futter für Fische und Garnelen dürfte in etwa gleich sein, Maßnahmen wenn etwas schiefgegangen ist können ebenfalls bei beiden Beckenarten kostenintensiv werden.
    7. Besatz. Wahrscheinlich der größte Kostenunterschied. Für 300 EUR kann ich auch ein größeres Süßwasseraquarium sehr gut auch mit teureren Pflanzen besetzen. Für 300 EUR bekomme ich 5-6 kleine Korallenableger, die selbst in einem kleineren Becken kaum sichtbar sind. Eine große Mutterpflanze im Süßwasserbereich kostet vielleicht 30 EUR. Beim Meerwasser bezahle ich das doppelte für einen kleinen Ableger. Das sind jetzt die Fachhandelspreise, privat bekomme ich „normalen“ Süßwasserpflanzen geschenkt um bezahle für die Meerwasserableger 5-10 EUR, sofern sie verfügbar sind. Der Unterschied ist, dass praktisch alle Süßwasserpflanzen auch privat angeboten werden, die Korallen dagegen nur bei sehr wenigen Arten. Sollte eine Wasserpflanze im Süßwasser sich nicht richtig entwickeln oder sterben hat man im Zweifen 2-10 EUR in den Sand gesetzt. Passiert das selbe mit einer Koralle sind es eher 50 bis mehrere 100 EUR. Korallen mit Wasserpflanzen kostenseitig auch nur ansatzweise zu vergleichen passt überhaupt nicht!
    8. Fische. Wenn man nicht die größten Exoten halten möchte entsprichen hier etwa die Kosten für einen Schwarm Süßwasserfische ungefähr den Kosten für ein Fischpärchen im Meerwasser. Je nachdem was man pflegen möchte gibt es bei beiden Aquarientypen Abweichungen nach oben und unten, hier dürfte der Unterschied aber am geringsten sein.

    Lange Rede kurzer Sinn, Meerwasser macht sehr viel Spaß, aber die Kosten sind nicht zu unterschätzen. Zu glauben, man kann ein Meerwasseraquarium mit den selben Kosten einrichten, wie ein gleichgroßes Süßwasserbecken ist fast schon fahrlässig. Einmal eingerichtet und mit vollständigem Besatz sind die Kosten aber nicht mehr signifikant höher.

    1. Katja sagt:

      Noch ein Zusatz, das Lebendgstein im Meerwasser ist sicher ein signifikanter Kostenfaktor, wer sein Süßwasserbecken aber mit Steinen und Wurzeln entsprechend schön einrichten möchte zahlt nur unwesentlich weniger. Hier würde ich wiederum nur einen geringen Unterschied sehen.

    2. ZooRoyal sagt:

      Hallo Katja,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und dass du uns deine Erfahrung mitgeteilt hast. Wir werden die Angaben in unserem Beitrag noch einmal überprüfen.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  4. Marcel sagt:

    Wirklich nur 10 % Wasserwechsel im MONAT? Ich habe gehört 10 % in der Woche!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Marcel,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Wir haben ihn an unseren Aquaristik-Experten weitergeleitet, dieser antwortet dir so schnell wie möglich!

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

    2. ZooRoyal sagt:

      Hallo Marcel,

      unser Aquaristik-Experte hat sich mit deiner Frage auseinander gesetzte und empfiehlt folgendes:

      Wie häufig wie viel Wasser gewechselt werden muss, lässt sich nicht pauschal beantworten. Unsere Angaben im Beitrag sind lediglich als Richtwerte zu verstehen. In manchem Meerwasseraquarien kann selbstverständlich auch ein wöchentlicher Teilwasserwechsel von 10% nötig sein. Genauso gibt es auch Süßwasseraquarien, die mit 10%-igem Wasserwechsel im Monat auskommen – auch wenn das sicherlich eine äußerst seltene Ausnahme ist und auf die allermeisten Becken so nicht übertragen werden kann und sollte!
      Aber wesentlich bei der Bestimmung der Anzahl der Wasserwechsel ist nicht bloß, ob es sich um ein Meer- oder Süßwasseraquarium handelt. Zum Beispiel auch die Besatzdichte spielt eine große Rolle! Schwimmen in einem riesigen Aquarium nur wenige kleinere Fische, reichen deutlich weniger und kleinere Wasserwechsel. Man darf sich außerdem nicht vertun: Häufige und größere Wasserwechsel können das Gleichgewicht im Aquarium auch empfindlich belasten. Gerade in der Aquaristik kann zu gut gemeinte und zu aufwendige Pflege auch schnell negative Effekte haben. Dennoch muss das Wasser gelegentlich ausgetauscht werden, um eine zu starke Belastung zu vermeiden. Wenn man es wirklich ideal machen möchte, empfehlen sich daher sogar tägliche Wasserwechsel – dann aber nur etwa zu 1-1,5%.

      Wir wünschen dir weiterhin viel Freude an der Aquaristik und hoffen, dass wir dir weiterhelfen konnten!

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  5. Maik sagt:

    Hallo , besitze ein großes meerwasser Becken . Kosten intensiv ist es aufjedenfall . Man sollte jedem empfehlen sich mal die genauen Anschaffungs kosten durch zu rechnen ,oder von jemandem privat beraten zu lassen . Und selbst kleine Anfänger Fehler haben oft drastische Auswirkungen . Und ordentlich Stromverbrauch hat man auch. + die meisten attraktiven Fische brauchen ein sehr großes Aquarium . Mfg maik

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Maik,

      vielen Dank, dass du deine Meinung mit uns teilst!
      Wir wünschen dir einen schönen Wochenstart!

      Dein ZooRoyal Team

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