Hamster Haltung: so gestaltest du ein artgerechtes Zuhause

Verfasst von Julia Zimdars
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Goldener Hamster sitzt auf einem hellen Untergrund und hält Futter in den Vorderpfoten.


Die Haltung von Hamstern kann wegen ihres Rufs als „pflegeleichte Einsteigertiere“ schnell unterschätzt werden. Jedoch leidet ihr Wohlbefinden, wenn ihre spezifischen Bedürfnisse nicht erfüllt sind. Unterschätzt wird zum Beispiel leicht ihr großes Grabebedürfnis und damit die nötige Einstreutiefe. Wer einen Hamster artgerecht halten möchte, sollte sich gründlich mit seinen Bedürfnissen auseinander setzen.

Der richtige Hamsterkäfig: Größe, Aufbau und wichtige Kriterien

Besonders wichtig für das Hamstergehege sind eine große Grundfläche und ausreichend Höhe für tiefe Einstreu. Geeignet ist ein Gehege, das an den Seiten aus Glas oder Kunststoff besteht und oben eine Gitterabdeckung hat. Die Abdeckung muss eine gute Belüftung ermöglichen und darf für den Hamster nicht erreichbar sein, da er sonst abstürzen oder sich einklemmen könnte.
Es gibt auch Gehege, deren Seiten unten aus Glas oder Kunststoff und darüber aus Gitter bestehen. Diese können ebenfalls geeignet sein. Der untere Bereich muss aber hoch genug sein, um tiefe Einstreu zu halten, und der Hamster darf den Gitterbereich nicht erreichen können.

Wie viel Einstreu braucht ein Hamster?

Was die Einstreuhöhe betrifft, empfiehlt die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) mindestens 25 cm, bei Zwerghamstern mindestens 20 cm. Gleichzeitig betont sie, dass Hamster Einstreutiefen von 40 cm bevorzugen. Das wird auch durch eine wissenschaftliche Untersuchung von Hauzenberger et al. (2006) gestützt. In der Studie zeigten Goldhamster bei einer Einstreutiefe von 40 cm seltener stereotypes Gitternagen (ein Zeichen für Stress) als bei 10 cm, und bei 80 cm trat es gar nicht mehr auf. Daher empfiehlt es sich, das Gehege mit Bedacht zu wählen und dabei gut auf die Maße zu achten.

Wie groß muss ein Hamsterkäfig sein?

Das Hamstergehege sollte groß sein. Die TVT nennt 100 × 50 × 50 cm als Mindestmaß, das nicht unterschritten werden sollte. Jedoch hat sich gezeigt, dass mehr Platz zu einem besseren Wohlergehen und weniger stereotypen Verhalten führt. Sowohl vom Deutschen Tierschutzbund, als auch von Forschenden wird daher zu einer Grundfläche von mindestens einem Quadratmeter geraten.

Welche Käfige sind ungeeignet?

Definitiv ungeignet sind Gitterkäfige, da die Tiere beim Klettern abrutschen oder sich die Beinchen einklemmen können. Außerdem lässt sich in ihnen keine tiefe Einstreu einbringen. Ebenfalls ungeeignet sind rundum geschlossene Behälter, da in ihnen die Luft nicht ausreichend zirkulieren kann. Leider werden Hamster auch manchmal in kleinen Transportboxen oder Transportgefäßen gehalten. Diese sind natürlich allein schon wegen ihrer Größe völlig ungeeignet. Generell lässt sich sagen, dass Gehege, die zu klein sind, unzureichende Luftzirkulation bieten, keine tiefe Einstreu halten können und durch Gitter gefahren darstellen, nicht geeignet sind.

Einrichtung für ein artgerechtes Zuhause

Die Einrichtung sollte möglichst aus Naturmaterialien wie Holz, Kork oder unbedrucktem Karton bestehen. Diese sollten gut befestigt sein, damit sie nicht umkippen und deinen Hamster verletzen. Folgende Grundausstattung gehört in jedes Gehege:

  • Einstreu, denn das Graben von Gängen ist ein wichtiges Bedürfnis der Tiere. Die Einstreu sollte staubarm und weich sein, zum Beispiel eine Mischung aus Kleintierstreu und Papiereinstreu. Damit der Hamster stabile Gänge bauen kann, hilft es, etwas Heu unterzumischen oder die Einstreu leicht anzudrücken.
  • Mehrere Unterschlüpfe, die Rückzug bieten, dazu ein Schlafhaus mit mehreren Kammern. Ein- und Durchgänge sollten so breit sein, dass die Tiere auch mit gefüllten Backentaschen hindurchpassen.
  • Weiches Nistmaterial wie Baumwollstreu, Heu oder Zellstoff. Hamsterwatte ist ungeeignet, da sie die Backentaschen verstopfen kann und der Hamster sich darin verheddern kann.
  • Ein Laufrad mit geschlossener Lauffläche und Rückwand, das viele Hamster gerne nutzen. Dabei ist es wichtig, dass das Rad groß genug ist, da ein zu kleiner Durchmesser der Wirbelsäule schaden kann.
  • Ein Sandbad, zu dem der Hamster jederzeit Zugang hat. Als Inhalt eignet sich feiner Chinchillasand. Dieser sollte jedoch nicht zu stark stauben, um keine Reizungen zu verursachen. Sand aus dem Sandkasten und Aquariensand sind nicht geeignet, da sie oft zu scharfkantig sind.

Der richtige Standort für deinen Hamster

Damit sich dein Hamster wohlfühlt, braucht sein Gehege einen ruhigen, zugluftfreien Platz in der Wohnung. Ein Kinderzimmer eignet sich dafür nicht. Am besten steht das Gehege erhöht, etwa auf Tischhöhe, und nicht auf dem Boden. Ansonsten nähert man sich dem Hamster immer von oben, was ihm als Beutetier Angst machen kann. Das Gehege sollte zudem weder der direkten Sonne ausgesetzt sein noch dauerhaft im Dunkeln stehen. Auch die Nähe zu Heizung oder Elektrogeräten sollte vermieden werden. Leben noch andere Haustiere im Haushalt, dürfen sie das Gehege nicht erreichen können.

Ernährung und Versorgung

Hamster sind Omnivoren, ernähren sich also sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Nahrung. Der pflanzliche Anteil überwiegt bei ihnen jedoch deutlich. Als Grundlage benötigt der Hamster eine fettarme Körner- und Saatenmischung, die auf die jeweilige Hamsterart abgestimmt ist. Du kannst einen Teil davon im Gehege verstecken, um den Hamster zu beschäftigen und die geistige Auslastung zu unterstützen. Ergänzt wird die Mischung durch Heu, Kräuter, Gräser, Salat und kleine Mengen Gemüse.

Für die tierischen Proteine kannst du ca. einmal pro Woche eine getrocknete Heuschrecke verfüttern. Wie viel Futter dein Hamster genau braucht, hängt unter anderem von Art, Alter und Aktivität ab. Am besten lässt du dich dazu tierärztlich beraten.

Frisches Wasser muss deinem Hamster jederzeit in einem Napf zur Verfügung stehen. Am besten platzierst du die Näpfe etwas erhöht, damit keine Einstreu hineingelangt.

Pflege und Alltag

Im Alltag nimmst du dir am besten jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um deinen Hamster während seiner Wachphasen zu beobachten. So kannst du Auffälligkeiten frühzeitig erkennen. Als Teil der Hamster Pflege ist außerdem ein wöchentlicher Gesundheitscheck sinnvoll. Um deinen Hamster zu Wiegen kannst du deinen Hamster in ein Gefäß locken und es auf eine Küchenwaage stellen. Bei dieser Gelegenheit kannst du auch gleich die Zähne und Krallen kontrollieren.

Was die Hygiene bei der Hamster Pflege betrifft, sollten Wasser- und Futternapf täglich gereinigt und Verschmutzungen im Gehege nach Bedarf entfernt werden. Das Gehege selbst sollte nicht auf einmal, sondern in Etappen gereinigt werden, da sich Hamster vor allem über ihren Geruchssinn orientieren.

Was solltest du vor dem Kauf eines Hamsters bedenken?

Informiere dich am besten schon vor dem Einzug, welche Tierarztpraxen in deiner Nähe Erfahrung mit Nagetieren haben. Eine Kleintierpraxis ist darauf nicht automatisch spezialisiert, denn der Begriff umfasst auch Hunde und Katzen und dient vor allem zur Abgrenzung von Großtieren.

Besonders wichtig ist auch, dass Hamster keine Kuscheltiere sind und nicht hochgehoben werden möchten. Sie sollten nur für Gesundheitschecks berührt werden oder wenn sie freiwillig Kontakt suchen. Wird ein Hamster für ein Kind angeschafft, muss es verstehen und respektieren können, dass Streicheln und Hochheben für den Hamster Stress bedeuten, auch wenn er niedlich aussieht.

Hamster im Sommer: das solltest du beachten

Die Wohlfühltemperatur von Hamstern liegt zwischen 18 und 24 °C. Vor allem höhere Temperaturen können kritisch werden, da die Gefahr eines Hitzschlags besteht. Ab 34 °C kann es lebensgefährlich werden. Achte darauf, dass dem Hamster jederzeit frisches Wasser zur Verfügung steht, das er gut erreichen kann. Wenn du Auffälligkeiten bemerkst, solltest du ihn tierärztlich untersuchen lassen. Mehr Infos über die Haltung von Hamstern im Sommer findest du hier.

Häufige Fehler bei der Hamsterhaltung

  1. Zu wenig Einstreu: Ohne ausreichend tiefe Einstreu kann der Hamster seinem Grabebedürfnis nicht nachgehen, wodurch sein Wohlbefinden leidet.
  2. Unterschätzte Gefahrenquellen: Leider kommt es immer wieder vor, dass Hamster bei Unfällen in der Wohnung sterben, etwa wenn sie von Gegenständen eingeklemmt oder erdrückt werden. Ihr kleiner Körper ist sehr verletzlich. Deshalb sollte sich der Hamster nur in einer gut gesicherten Umgebung aufhalten.
  3. Falsches Gehege: Handelsübliche Gehege sind oft zu klein, bestehen aus Gittern, an denen sich Hamster verletzen können, und bieten nicht genug Platz für tiefe Einstreu.
  4. Ungeeignetes Zubehör: Hamsterkugeln und Geschirre gelten als tierschutzwidrig. Auch ungeeignetes Nistmaterial, falscher Sand oder ein zu kleines Laufrad können dem Hamster schaden.
  5. Haltung mit anderen Hamstern: Hamster sind Einzelgänger und dulden außerhalb der Paarungszeit keine Artgenossen.

Checkliste: das brauchst du für deinen Hamster

✔️ Fachliche Anlaufstellen: auf Nagetiere spezialisierte Tierarztpraxen und aktuelle Hamsterratgeber. Außerdem können auf Hamster spezialisierte Tierschutzvereine beraten.
✔️ Ein Gehege von mindestens 100 × 50 × 50 cm, besser mit einem Quadratmeter Grundfläche.
✔️ Staubarme Einstreu und Heu.
✔️ Unterschlüpfe mit großen Gängen und Eingängen.
✔️ Ein Schlafhaus mit mehreren Kammern.
✔️ Ein Laufrad mit geschlossener Lauffläche, das auf die Größe deines Hamsters abgestimmt ist.
✔️ Ein Sandbad mit feinem, staubarmem Chinchillasand. Beachte, dass es auch bei Chinchillasand Qualitätsunterschiede gibt.
✔️ Baumwollstreu, Zellstoff oder Heu als Nistmaterial.
✔️ Einen Futter- und Wassernapf.
✔️ Eine auf deinen Hamster abgestimmte Ernährung aus einer Körner- und Saatenmischung, Heu, Frischfutter und tierischem Eiweiß.
✔️ Ungespritzte Zweige und Äste zum Nagen.
✔️ Ein Gefäß oder eine Papprolle zum Hochheben.
✔️ Eine Küchenwaage.

FAQs

Wie hält man einen Hamster artgerecht?

Indem man sich zunächst gründlich über seine Bedürfnisse informiert. Für sein Wohlbefinden braucht der Hamster eine gute Ernährung, eine geeignete Lebensumgebung, gute Gesundheit und die Möglichkeit, artspezifisches Verhalten auszuleben.

Kann man Hamster alleine halten?

Ja, Hamster sollten sogar einzeln gehalten werden, da sie außerhalb der Paarungszeit keine Artgenossen dulden.

Wie groß muss ein Hamsterkäfig sein?

Mindestens 100 × 50 × 50 cm. Studien zufolge fühlen sich Hamster aber erst ab etwa einem Quadratmeter Grundfläche am wohlsten.

Wo sollte der Käfig stehen?

An einem ruhigen, zugluftfreien Ort in Tischhöhe, ohne direkte Sonne und nicht neben Heizung oder Elektrogeräten. Außerdem darf der Käfig für andere Haustiere nicht zugänglich sein.

Wie oft muss ich den Hamsterkäfig reinigen?

Futter- und Trinkgefäße werden täglich gereinigt, welkes Frischfutter wird täglich entfernt. Verschmutzungen werden nach Bedarf beseitigt. Das Gehege an sich sollte nicht komplett, sondern in Etappen im Abstand von einigen Wochen gereinigt.

Was braucht ein Hamster täglich?

Der Hamster benötigt täglich frisches Wasser und sein Futter. Zudem sollte man ihn täglich während seiner aktiven Phase ein bisschen beobachten, um Verhaltensänderungen oder Auffälligkeiten zu bemerken.

Welche Temperaturen sind für Hamster gefährlich?

Kritisch werden können schon Temperaturen oberhalb des Wohlfühlbereichs von 18 bis 24 °C, da die Gefahr eines Hitzschlags besteht.

Was tun bei Hitze?

Bei Hitze solltest du das Gehege von Sonne und Wärmequellen fernhalten und jederzeit frisches Wasser bereitstellen, das der Hamster leicht erreichen kann. Bei Auffälligkeiten sollte er tierärztlich untersucht werden.

Was sollte ich bei der Hamsterhaltung vermeiden?

Es gibt viele Dinge, die bei der Hamsterhaltung vermieden werden sollten. Dazu gehört ein zu kleines Gehege, zu wenig Einstreu und ungeignetes Zubehör.

Welche Käfige sind ungeeignet für Hamster?

Unter anderem Gitterkäfige, zu kleine Käfige, und Transportbehälter.

Fazit

Hamster sind anspruchsvoller, als ihr Ruf vermuten lässt, doch wer sich an ihren natürlichen Bedürfnissen orientiert, kann für gutes Wohlbefinden sorgen. Wer sich einen Hamster anschaffen möchte, sollte vorher prüfen, ob er ihm genug Platz, Ruhe und Aufmerksamkeit bieten kann. Hamster sind keine Kuscheltiere, sondern nachtaktive Einzelgänger, die es in der Regel nicht mögen, berührt zu werden. Zudem entsprechen viele handelsübliche Gehege und Zubehörteile nicht den Bedürfnissen eines Hamsters, weshalb beim Kauf genau hingesehen werden sollte.

Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bitte kontaktiere eine Tierärztin oder einen Tierarzt, wenn dein Tier Symptome zeigt oder gesundheitliche Probleme bestehen.

Quellen

  • Deutscher Tierschutzbund e. V. (2024). Die Haltung von Goldhamstern: Tipps und Infos.
  • Fischer, K., Gebhardt-Henrich, S. G. & Steiger, A. (2007). Behaviour of golden hamsters (Mesocricetus auratus) kept in four different cage sizes. Animal Welfare, 16(1), 85–93.
  • Hauzenberger, A. R., Gebhardt-Henrich, S. G. & Steiger, A. (2006). The influence of bedding depth on behaviour in golden hamsters (Mesocricetus auratus). Applied Animal Behaviour Science, 100(3–4), 280–294.
  • Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V. (2025). Merkblatt Nr. 156: Goldhamster
  • Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V. (2025). Merkblatt Nr. 162: Zwerghamster
  • Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V. (2024). Tierschutzwidriges Zubehör in der Heimtierhaltung

Julia Zimdars

Julia Zimdars, Angehende Tiermanagerin (B.Sc.)

Mit ihrem bevorstehenden Bachelor of Science in Tiermanagement und einer Spezialisierung auf Gesellschaftstiere bringt Julia fundiertes Fachwissen in Ethologie, Tierphysiologie und Tierethik mit. Ihr Wissen verbindet sie mit praktischer Erfahrung aus ihrem ehrenamtlichen Engagement im Tierheim. Im ZooRoyal Magazin schreibt sie über Tiergesundheit, Verhalten und artgerechte Haltung von Hunden, Katzen und Kaninchen. Dabei bereitet sie auch komplexe Themen verständlich, praxisnah und stets tierwohlorientiert auf.

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Maike Dold sagt:

    Meine Meinung ist, dass Hamster erst frühestens für ruhige Kinder ab 12 Jahren geeignet sind und auch für Grundschulkinder absolut ungeeignet. Außerdem darf das Hamstergehege nicht im Kinderzimmer stehen. Auch ein Laufrad mit mindestens 25 cm Durchmesser für Zwerghamster und 30 cm für Goldhamster sind Pflicht. Soweit ich weiß sind die Mindestmaße nicht 100*40*40 sondern 100*50*50, doch wer lebt schon gern im Minimum… Gitterkäfige sind meiner Meinung nach auch ungeeignet, da Hamster in freier Natur Bodenbewohner sind, Höhen daher überhaupt nicht abschätzen können und sich bei Klettern und anschließendem Herunterfallen schwer verletzen können. Terrarien sind da weitaus besser geeignet. Absolut ungeeignet sind außerdem Plastik im Gehege oder sogenannte Joggingbälle. Sprossen oder Gitterstäbe im Laufrad sind auch sehr schlecht für das Tier und haben eine hohe Verletzungsgefahr,weswegen sie auch als tierschutzwiedrig gelten. Noch besser als Sandschalen sind ganze Sandbereiche, welche bei Roborowski- Zwerghamster sogar Pflicht sind. Robos sind aufgrund ihrer enormen Zerbrechlichkeit und scheuen Art für Kinder absolut nicht geeignet, egal welches Alter. Ansonsten schöner Artikel!

  2. Melek sagt:

    Hallo,
    Ich bin selbst 10 Jahre (werde 11) und habe trotzdem einen Hamster also muss das nicht unbedingt an 12 sein.
    Laufräder sollten im Minimum 20 cm sein.
    Und der Hamsterkäfig von mir steht in meinem Zimmer.
    Aber das Terrarien besser sind, da gebe ich dir 100% recht!

  3. Michael sagt:

    Ein interessanter Artikel. Mein Sohn und ich haben ihn gerade gelesen und entschlossen, dass ein Hamster nichts für uns ist, da wir ihn nicht gut halten können. Ein Fehler ist uns aufgefallen: Im Absatz:
    Wie sieht ein artgerechter Hamsterkäfig aus?
    fehlt bei dem Satz:
    „Hier kannst genügend Einstreu zum Graben einfüllen (min. 20 cm hoch, gerne auch mehr!). “ das du hinter kannst.

    Toller Artikel vielen Dank. Er hat uns geholfen

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Michael,

      es freut uns, dass wir dir mit unserem Beitrag helfen konnten!
      Und vielen Dank für deinen Hinweis, das fehlende Wort haben wir eingefügt. 🙂
      Wir drücken dir und deinem Sohn die Daumen, dass ihr das für euch passende Haustier findet!

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  4. Sabine sagt:

    Hallo 🙂 Ich finde den Beitrag an sich sehr gut.
    Jedoch sollte man im Hamstergehege kein Stoh verwenden (Verletzungsgefahr) und das Gehege -außer bei Krankheit- NIE komplett reinigen. Das ist nicht nötig und würde nur Stress für den Hamster bedeuten

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Sabine,

      es freut uns sehr, dass dir unser Beitrag gefällt. Danke für dein Lob! 🙂
      Bei der Verwendung von Stroh im Hamsterkäfig solltest du darauf achten, dass es keine Grannen enthält. Diese können zu unangenehmen Verletzungen führen. Hier findest du ein Stroh, dass auch für die Nutzung im Hamsterheim geeignet ist.

      Um zukünftige Missverständnisse hinsichtlich der Reinigungsmaßnahmen zu vermeiden, haben wir den Text etwas angepasst. Herzlichen Dank für deinen Hinweis!

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  5. Christina sagt:

    Danke für den hilfreichen Artikel – leider werden immer noch viel zu viele Hamster in zu kleinen Käfigen gehalten 🙁

  6. U.Hendl sagt:

    Ich war in der Grundschule, als ich meinen ersten Hamster bekam und er stand direkt bei mir bei meiner Spielecke und jedes Mal wenn er wach war, habe ich ihm ein kleines Leckerli gegeben und er nahm es dankbar durch die Gitterstäbe an. Ich habe ihn nie herausgeholt, weil meine Mutter mir gesagt hat, daß er beißt. So gab es erst gar kein Quengeln und herauszerren und ich habe mich damit abgefunden, daß ich ihn nur beobachten dürfte, aber das werde ich nie vergessen und bin gerade wieder dabei mir einen kleinen Hamster anzuschaffen. Man kann Kindern auch beibringen, daß man nicht immer alles anfassen muss, egal wie und wenn es eben nicht anders geht, dann beißt der Hamster. Irgendwann versteht jedes Kind, daß man nicht unbdingt alles immer anfassen und in die Hand nehmen muss, um es dennoch zu lieben.

  7. Tobi sagt:

    Sehr toller Artikel, aber eine Frage hätte ich noch:Wie lange kann man einen Hamster alleine lassen?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Tobi,
      vielen Dank für dein nettes Feedback. Wir freuen uns, dass dir der Artikel gefällt.

      Eine Voraussetzung für das Alleinlassen deines Hamsters, ist eine ständige Wasserversorgung durch eine Trinkflasche speziell für Kleintiere. Wenn du einen Napf für das Wasser verwendest, wird dein Hamster diesen wahrscheinlich mit Streu oder ähnlichem vollmachen oder ihn eventuell umkippen. Zudem solltest du deinen Hamster natürlich mit genügen Futter versorgen. Ist für eine sichere Wasserquelle und ausreichend Futter gesorgt, kannst du deinen Hamster problemlos für ein Wochenende alleine lassen.

      Tierische Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  8. Paula Hubert sagt:

    Dank jetzt weiß ich was ich später für meinen Hamster brauche tolle Sache

  9. Auggie. sagt:

    Hallo! Super Artikel! Ich habe gelernt das man nicht das Streu wechseln muss. Ich bin selbst 9 Jahre alt und versuche alles mögliche rauszufinden damit es August, meinem Hamster gut geht. Er ist mein zweiter Hamster. Einer ist an einer Krankheit gestorben.

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