Katze eingewöhnen: Tipps für einen guten Start

Verfasst von Carmen Schell
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Katze eingewöhnen

  1. Katze eingewöhnen: Tipps für einen guten Start
    1. Vor dem Einzug: So bereitest du dein Zuhause vor
    2. Der Einzug: Was deine Katze in den ersten Stunden braucht
      1. Wie sollte die Ankunft ablaufen?
      2. Welche Fehler solltest du vermeiden?
    3. Die ersten Tage im neuen Zuhause: Was ist normal?
      1. Warum versteckt sich meine Katze?
      2. Warum frisst meine Katze wenig oder gar nicht?
      3. Warum ist meine Katze nachts aktiv?
      4. Wie lange dauert die Eingewöhnung einer Katze?
    4. So baust du Vertrauen zu deiner Katze auf
      1. Wie gewöhnt sich eine Katze an ihre Bezugsperson?
      2. Welche Rolle spielen feste Routinen?
    5. Die ersten Wochen: Schritt für Schritt ankommen
    6. Häufige Probleme bei der Eingewöhnung
    7. Besondere Situationen bei der Eingewöhnung
      1. Kitten eingewöhnen
      2. Tierheimkatze eingewöhnen
      3. Eine zweite Katze eingewöhnen
      4. Freigängerkatze nach dem Umzug eingewöhnen
    8. Wann solltest du dir tierärztlichen Rat einholen?
    9. Checkliste: So gelingt die Eingewöhnung deiner Katze
    10. FAQs
      1. Wie gewöhne ich eine neue Katze ein?
      2. Was braucht eine Katze am ersten Tag im neuen Zuhause?
      3. Soll ich meine Katze zunächst in einem Zimmer lassen?
      4. Wie lange dauert die Eingewöhnung einer Katze?
      5. Wann hat sich eine Katze eingelebt?
      6. Woran erkenne ich, dass sich meine Katze wohlfühlt?
      7. Ist es normal, dass sich eine neue Katze versteckt?
      8. Warum frisst meine Katze nach dem Umzug nicht?
      9. Warum miaut meine Katze so viel?
      10. Soll ich meine Katze in Ruhe lassen?
      11. Wie gewöhne ich eine neue Katze an eine vorhandene Katze?
      12. Wie gewöhne ich eine Katze an Hunde oder andere Haustiere?
      13. Wann darf eine Freigängerkatze nach draußen?
      14. Wie lange sollte eine Katze nach einem Umzug im Haus bleiben?
      15. Wann sollte ich mit meiner neuen Katze zum Tierarzt?
      16. Welche Anzeichen sprechen gegen eine normale Eingewöhnung?
    11. Fazit

Eine neue Katze zieht ein – wie aufregend! Mit guter Vorbereitung, etwas Ruhe und einem offenen Blick für ihre felinen Signale gelingt euch ein entspannter Start ins gemeinsame Leben.
Der Einzug in ein neues Zuhause bedeutet für eine Katze viele Veränderungen auf einmal. Neue Gerüche, Geräusche, Räume und Menschen müssen erst einmal eingeordnet werden. In vielen Fällen steht hinter dem Einzug auch die Trennung von der bisherigen Katzenfamilie. Manche Katzen erkunden sofort neugierig die Wohnung, andere verschwinden im nächsten Versteck. Beides kann völlig normal sein. Entscheidend ist, dass du dein Zuhause vorab sicher gestaltest und der Katze Zeit gibst, sich einzuleben.

Vor dem Einzug: So bereitest du dein Zuhause vor

Deine Katze benötigt zunächst ein ruhiges Willkommenszimmer für sich. Dort sollten folgende Dinge bereitstehen:

  • Futter
  • Wasser
  • Katzentoiletten
  • Kratzmöglichkeiten
  • mehrere sichere Verstecke

Zu viele Räume auf einmal könnten deine noch aufgeregte Samtpfote überfordern. Prüfe außerdem Fenster, Balkone, giftige Pflanzen und weitere Gefahrenstellen. Hinterfrage kritisch vorhandene Nischen, denn eine eingeschüchterte Katze quetscht sich allzu gern hinter die für dich unerreichbare Schrankwand.

Berücksichtige auch deine Zeitplanung in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft. Selbst wenn du keinen Urlaub nimmst, sollte dein Kalender nicht allzu voll sein. Ihr benötigt die Gelegenheit, euch in Ruhe kennenzulernen.

Der Einzug: Was deine Katze in den ersten Stunden braucht

Wie sollte die Ankunft ablaufen?

Bringe die Transportbox unmittelbar in den vorbereiteten Bereich. Öffne die Türe der Box und lass die Katze entscheiden, wann sie herauskommt. Manche von ihnen marschieren sofort los, andere bleiben in der Box oder suchen ein Versteck.
Bleib ruhig in der Nähe, sprich leise und vermeide hektische Bewegungen.

Möchte das Tier zunächst keinen Kontakt, respektiere das. Vertrauen entsteht durch verlässliche Erfahrung und benötigt Zeit.

Welche Fehler solltest du vermeiden?

Verzichte darauf, deine neue Katze direkt der ganzen Familie vorzustellen. Auch Besuch, Kindertrubel und eine Wohnungserkundung sollten warten. Hole die Katze bitte nicht aus ihrem Versteck, sondern respektiere unbedingt ihren Wunsch nach Distanz. Setz dich stattdessen ruhig auf den Boden und sprich leise mit ihr. So lernt sie ganz nebenbei deine Stimme, deinen Geruch und deine Bewegungen kennen.

Die ersten Tage im neuen Zuhause: Was ist normal?

Die ersten Tage können unterschiedlich aussehen. Viele Katzen tun sich schwer mit dem Neustart, was sich oft auf ihren Appetit auswirkt. Manche nutzen die Ruhe der Nacht, um vorsichtig ihr neues Zuhause zu erkunden. Andere wiederum wirken bereits nach wenigen Stunden so, als seien sie schon immer bei dir gewesen. Entscheidend ist weniger das Tempo als die Entwicklung: Wird deine Katze allmählich sicherer?

Normales Verhalten Warnsignal
Katze versteckt sich zunächst Keine Fortschritte über längere Zeit
Sie erkundet nachts Starke Apathie oder Schwäche
Sie frisst anfangs weniger Anhaltende Futterverweigerung
Sie miaut häufiger Ungewöhnliches, anhaltendes Schreien
Sie möchte zunächst keinen Kontakt Deutliche Verschlechterung in ihrer Annäherung
Sie schläft viel Zusätzliche Krankheitssymptome (Durchfall, Erbrechen,…)

Warum versteckt sich meine Katze?

Ein Versteck gibt einer unsicheren Katze Kontrolle. Von dort kann sie die neue Umgebung beobachten, ohne selbst im Geschehen zu sein. Sorge dafür, dass Futter, Wasser und Toiletten gut erreichbar, aber nicht zu nahe beieinanderstehen.

Halte dich regelmäßig ruhig im Raum auf, ohne Kontakt einzufordern. Besonders scheue Katzen nehmen oft den ersten Kontakt auf, während der Mensch im Zimmer schläft.

Warum frisst meine Katze wenig oder gar nicht?

Große Veränderungen schlagen sich bei Katzen schnell auf den Appetit. Biete möglichst bekanntes Futter an und bedränge die Katze nicht, sondern gib ihr die Möglichkeit, ungestört zu fressen. Auch schmackhafte Leckerchen können den Appetit anregen.

Frisst deine Katze länger gar nicht oder kommen Symptome hinzu, hole bitte tierärztlichen Rat ein. Ein Umzug kann manchmal einen Infekt auslösen, den es frühzeitig zu behandeln gilt.

Warum ist meine Katze nachts aktiv?

Nachts ist es insgesamt ruhiger, sodass gerade vorsichtige Katzen primär in den Nachtstunden aktiv werden. Das ist normal und pendelt sich in der Regel mit wachsendem Vertrauen ein.

Wie lange dauert die Eingewöhnung einer Katze?

Dafür gibt es keine feste Zeitspanne. Manche Katzen scheinen direkt anzukommen, andere benötigen Wochen oder Monate. Persönlichkeit, Alter und Vorgeschichte spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Achte deshalb auch auf kleine Fortschritte: Erkundet deine Katze mehr? Frisst und spielt sie regelmäßig? Reagiert sie auf deine Stimme? Solche Veränderungen zeigen, dass sie Schritt für Schritt ankommt.

So baust du Vertrauen zu deiner Katze auf

Wie gewöhnt sich eine Katze an ihre Bezugsperson?

Vertrauen entsteht vor allem durch Vorhersehbarkeit und Zeit. Verhalte dich ruhig, respektiere die Grenzen des Tiers und überlasse ihr die Entscheidung über ihre gewünschte Nähe. Gemeinsames Spiel und Clickertraining können eure Bindung stärken.

Lebe dabei auch deinen normalen Alltag. Deine Katze darf lernen, wie das Leben bei dir tatsächlich aussieht.

Welche Rolle spielen feste Routinen?

Katzen sind opportunistische Gewohnheitstiere – sie lieben Routinen! Fütterungszeiten, Spielangebote und vertraute Ruhephasen geben Orientierung. Ein verlässlicher Rahmen hilft der Katze, die neue Umgebung und dich besser einzuschätzen.

Die ersten Wochen: Schritt für Schritt ankommen

Fühlt sich deine Katze in ihrem Ankunftsbereich sicher, darf sie schrittweise den übrigen Lebensraum erkunden. Eine neugierige Samtpfote ist dafür vielleicht schon nach wenigen Tagen bereit. Eine vorsichtige Katze benötigt länger. Beides ist völlig ok.

Lass ihren sicheren Rückzugsort weiterhin zugänglich für sie. Auch eine selbstbewusste Katze sollte dorthin zurückkehren können.

Häufige Probleme bei der Eingewöhnung

  • Die Katze versteckt sich dauerhaft
    Bleibt deine Katze über längere Zeit fast ausschließlich versteckt und zeigt keine Fortschritte, solltest du genauer hinschauen. Ist bekannt, dass sie noch nicht gut auf Menschen sozialisiert ist? Dann braucht sie sicher längere Zeit, um aufzutauen. Frisst und trinkt sie? Nutzt sie die Toiletten? Kläre bitte auch gesundheitliche Ursachen ab.
  • Die Katze nutzt das Klo nicht
    Unsauberkeit kann durch Stress, unzureichende Toilettenbedingungen oder gesundheitliche Probleme entstehen. Bestrafe deine Katze bitte niemals dafür, denn sie löst lediglich ein Problem auf ihre katzentypische Weise. Beobachte vielmehr, wann und wo das Verhalten auftritt, und hinterfrage als Erstes deine Rahmenbedingungen: Sind die Toiletten wirklich aus Katzensicht komfortabel? Sind sie gut erreichbar und ausreichend sauber? Gibt es weitere Störfaktoren?
  • Die Katze wirkt ängstlich oder gestresst
    Reduziere unnötige Reize wie Radio oder Fernseher und gib deiner Katze Kontrolle. Richte eine sichere Umgebung mit Versteck- und Ausweichmöglichkeiten ein. Ein Pheromonstecker kann zusätzlich entspannend wirken.

Besondere Situationen bei der Eingewöhnung

Kitten eingewöhnen

Kitten benötigen besonders viel Schlaf, Sicherheit und altersgerechte Beschäftigung. Ihre Umgebung sollte zunächst überschaubar sein und dann schrittweise größer werden. Prüfe kritisch mögliche Gefahrenquellen, denn ein Kitten zieht mit wenig Erfahrung und dafür einer großen Portion Entdeckerlaune bei dir ein.

Tierheimkatze eingewöhnen

Tierheimkatzen ziehen oft mit unbekannter Vorgeschichte bei dir ein. Beobachte daher aufmerksam ihre individuellen Signale. Die meisten Katzen hatten zuvor ein schönes Leben und leben sich schnell bei dir ein. Andere wiederum mussten weniger angenehme Erfahrungen mit Menschen machen und benötigen deine Umsicht, wieder Vertrauen zu fassen. Erkundige dich über ihre Vergangenheit und gib ihr im Zweifel einen Extra-Bonus „Geduld und Verständnis“.

Eine zweite Katze eingewöhnen

Wohnt bei dir bereits eine Katze, solltest du besonders vorsichtig vorgehen. Die Zusammenführung sollte erst nach der Eingewöhnung stattfinden und über den Austausch von Gerüchen begonnen werden. Je nach Sozialisierung solltest du die beiden in kleinen Schritten an einer Netztür mit kurzen und positiven Begegnungen aneinander gewöhnen.

Freigängerkatze nach dem Umzug eingewöhnen

Eine Freigängerkatze muss ihr neues Zuhause erst als ihr Basisrevier verinnerlichen und sollte so lange drinnen bleiben. Hat sie sich an eure Abläufe gewöhnt, darf sie den ersten Ausflug wagen. Eine feste Zeitspanne dafür gibt es nicht. Orientiere dich daran, inwiefern die Katze „Zuhause angekommen“ und sicher in ihren Routinen ist. Ideal ist, wenn sie auch dich schon als Bezugsmenschen akzeptiert hat.

Wann solltest du dir tierärztlichen Rat einholen?

Frisst deine Katze anhaltend nicht, wirkt sie apathisch, zeigt Schmerzen, erbricht wiederholt oder hat Durchfall, solltest du sie tierärztlich untersuchen lassen. Halte zunächst telefonisch Rücksprache mit der Tierarztpraxis, um abzuwägen, wie lange du abwarten kannst, um das Tier weder unnötig noch zu spät vorzustellen.

Checkliste: So gelingt die Eingewöhnung deiner Katze

Das braucht deine Katze am ersten Tag:

✔️ Einen ruhigen, sicheren Ankommensbereich
✔️ Futter und frisches Wasser
✔️ Mindestens eine passende Katzentoilette (besser zwei)
✔️ Sichere Versteckmöglichkeiten
✔️ Mindestens eine Kratzmöglichkeit
✔️ Möglichst vertraute Gegenstände
✔️ Eine sichere Transportbox
✔️ Zeit und Ruhe
✔️ Menschen, die ihre Signale respektieren

FAQs

Wie gewöhne ich eine neue Katze ein?

Richte ein ruhiges Zimmer für sie ein und lass deine Katze selbständig aus der Transportbox kommen. Beobachte ihre Signale und erweitere ihren Lebensraum schrittweise.

Was braucht eine Katze am ersten Tag im neuen Zuhause?

Vor allem Ruhe, Sicherheit, Futter und Wasser, mindestens eine Toilette, Versteckmöglichkeiten und Zeit.

Soll ich meine Katze zunächst in einem Zimmer lassen?

Ja, denn ein überschaubarer Bereich kann den Start erleichtern. Wie lange deine Katze dort bleibt, hängt von ihrem Verhalten ab.

Wie lange dauert die Eingewöhnung einer Katze?

Das ist sehr individuell. Einige Katzen benötigen wenige Tage, andere Wochen oder Monate.

Wann hat sich eine Katze eingelebt?

Wenn sie entspannt frisst, schläft, spielt, erkundet und – sofern sie ausreichend sozialisiert ist - freiwillig Kontakt aufnimmt. Auch eine lockere Körperhaltung spricht für zunehmende Sicherheit.

Woran erkenne ich, dass sich meine Katze wohlfühlt?

Sie bewegt sich zunehmend souverän, ruht entspannt, spielt und nutzt ihre Umgebung.

Ist es normal, dass sich eine neue Katze versteckt?

Absolut. Gerade in den ersten Tagen ist das häufig. Wichtig ist, dass sie trotzdem ihre Grundbedürfnisse erfüllen kann und allmählich sicherer wird.

Warum frisst meine Katze nach dem Umzug nicht?

Aufregung schlägt sich schnell auf den Appetit. Hält die Futterverweigerung jedoch an, sollte eine Tierärztin oder ein Tierarzt die Ursache abklären.

Warum miaut meine Katze so viel?

Maunzen kann unter anderem aus Unsicherheit, Verlustangst oder Aufregung entstehen. Bei plötzlich stark verändertem oder anhaltenden Miauen sollte auch eine gesundheitliche Ursache geklärt werden.

Soll ich meine Katze in Ruhe lassen?

In Ruhe lassen ja, ignorieren jedoch nicht. Biete deine Gesellschaft an und lass das Tier entscheiden, wie viel Kontakt es möchte.

Wie gewöhne ich eine neue Katze an eine vorhandene Katze?

Mit einer gestalteten, schrittweisen Zusammenführung. Direkter Kontakt ohne Vorbereitung erzeugt meist Spannungen und erschwert die Gewöhnung einander.

Wie gewöhne ich eine Katze an Hunde oder andere Haustiere?

Ebenso langsam und kontrolliert. Die Tiere sollten getrennt voneinander ankommen und sich kleinschrittig und positiv begleitet kennenlernen.

Wann darf eine Freigängerkatze nach draußen?

Wenn sich die Katze im neuen Zuhause sicher fühlt und es als Basis ihres neuen Reviers angenommen hat. Das kann mehrere Wochen dauern.

Wie lange sollte eine Katze nach einem Umzug im Haus bleiben?

Eine pauschale Frist gibt es nicht. Entscheidend ist, ob die Katze das neue Zuhause als Ausgangspunkt ihres Reviers nutzt. Als Faustregel: Je näher das alte Revier liegt, desto länger sollte die Eingewöhnung im neuen Zuhause sein.

Wann sollte ich mit meiner neuen Katze zum Tierarzt?

Bei Krankheitssymptomen, anhaltender Futterverweigerung, Verhaltensveränderungen oder gesundheitlichen Auffälligkeiten.

Welche Anzeichen sprechen gegen eine normale Eingewöhnung?

Starke Apathie, anhaltende Futterverweigerung, Schmerzen, wiederholtes Erbrechen oder Durchfall sowie andere Krankheitssymptome solltest du nicht als Eingewöhnungsstress abtun.

Fazit

Eine neue Katze benötigt Zeit, Sicherheit und einen verlässlichen Rahmen. Wie schnell sie sich eingewöhnt, bestimmt ihre individuelle Erfahrung.

Die drei wichtigsten Punkte:

  1. Lass deine Katze in ihrem Tempo ankommen.
  2. Beobachte Veränderungen und nimm Warnsignale ernst.
  3. Schaffe verlässliche Abläufe und positive Erfahrungen.

So wird aus einer fremden Umgebung Schritt für Schritt ein Zuhause.

Dieser Artikel ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bitte kontaktiere deinen Tierarzt oder deine Tierärztin, wenn deine Katze Symptome zeigt oder gesundheitliche Probleme bestehen.


Carmen Schell

Carmen Schell, Katzenpsychologin

Als Katzenverhaltensberaterin und Inhaberin von Cattalk® bietet sie Tierhalter:innen professionelle Unterstützung bei allen Fragen zu Haltung und Problemverhalten von Katzen. Neben der persönlichen Beratung und Online-Coachings gibt sie regelmäßig Vorträge und bundesweite Seminare für interessierte Laien und Profis. Ihr Herz hat sie besonders an Katzen aus dem Tierschutz verloren und engagiert sich ehrenamtlich in regionalen Tierheimen.

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Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Greco sagt:

    Vielen Dank für sie Information um Katze! Morgen, werden wir unsere erste Katze kaufen. Haben Sie noch Tipps, die um Kratzbaum geht?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Greco,

      schön, dass ihr einem Stubentiger ein neues Zuhause geben wollt! 🙂
      Wenn ihr euch noch nicht für einen passenden Kratzbaum entscheiden konntet, hilft euch bestimmt unser Beitrag weiter: https://www.zooroyal.de/magazin/katzen/kratzbaum-tipps-zum-kauf/

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  2. Magdalena sagt:

    Wir bekommen bald unser Kätzchen und ich habe geplant, es in unserem Badezimmer „ankommen zu lassen“. Leider ist es platztechnisch anders nicht möglich, allerdings bin ich mir nun in zwei Punkten unsicher….
    1. Ist das Badezimmer denn geeignet? Oder wird es die Katze beim Eingewöhnen stören, wenn wir täglich drin duschen etc…?
    2. Was mache ich, wenn das Kätzchen die ganze Nacht schreit? Davor hab ich ein wenig Angst 🙁

    Ich bitte um Rat, danke!!

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Magdalena,

      erst einmal finden wir es toll, dass du einem Kätzchen ein neues Zuhause geben möchtest. Allerdings solltest du berücksichtigen, dass Katzen niemals alleine gehalten sollten und unbedingt einen Partner brauchen. Adoptiere also bitte noch ein zweites Kätzchen als Freund für deine Samtpfote. 🙂
      Deine Frage zur Ankunft haben wir an unseren Tierexperten weitergeleitet, dieser wird sich so schnell wie möglich bei dir melden!

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

    2. ZooRoyal sagt:

      Hallo Magdalena,

      Vorweg: Bei der Gewöhnung in einem „Katzenzimmer“ (hier also das Bad), geht es nicht darum, den Stubentiger unbedingt tagelang in nur diesem Raum zu lassen. Vielmehr soll hiermit vermieden werden, dass die Katze von den vielen neuen Endrücken überfordert ist. So hat sie zunächst einen überschaubaren Raum, der nach kurzer Zeit nicht mehr allzu viel neues birgt und damit weniger ängstigend ist. Je nach Charakter der Katze kann es sein, dass sie schon nach ein paar Stunden neugierig ist und langsam auch den Rest der Wohnung erkunden kann. Das gilt es individuell einzuschätzen.

      1. Prinzipiell wäre es also schon denkbar, das Kätzchen in einem Badezimmer ankommen zu lassen, solange dort entsprechende katzengerechte Einrichtung vorhanden ist. Für einen mehrtägigen Aufenthalt des Tieres darin bei gleichzeitiger täglicher Benutzung des Bads ist es jedoch eher weniger optimal als ein anderer Raum.

      2. Falls die Katze schreit, ist es wichtig, dieses Verhalten nicht versehentlich zu verstärken, indem man ihr dann Aufmerksamkeit schenkt. Zur Ablenkung spielen oder streicheln wäre hier also die falsche Maßnahme. Auch wenn es schwer fällt: Unerwünschtes Verhalten, hier das Schreien, muss konsequent ignoriert werden. Dass es dann erst schlimmer wird, ist normal – da müsst ihr durch. Danach wird es weniger werden. Aufmerksamkeit in Form von Leckerchen, Spiel und Spaß gibt es immer dann, wenn sie sich vorbildlich – also ruhig verhält. Es ist ja aber auch gut möglich, dass das gar nicht passiert. 😉

      Viel Spaß mit dem kleinen Wirbelwind und alles Gute für die gemeinsame Zukunft!
      Viele Grüße
      dein ZooRoyal Team

  3. Lulu sagt:

    Ist es in Ordnung wenn die Katze bei mir im Zimmer lebt und auch dort seine Zeit verbringt? Und sind laute Geräusche für eine Katze schlimm? Ich lebe in einem Hochhaus in einer kleinen 3 Zimmer Wohnung und es ist meine erste Katze bzw. mein erstes Haustier, daher wollte ich fragen, ob ich sie (statt draussen) auch die meiste Zeit, wenn ich zum Beispiel nicht da bin, im Zimmer lassen, oder ist das zu klaustrophobisch für eine Katze und zu stressig? Und muss das Katzenklo einen festen Platz neben dem Fressnapf haben oder ist es egal wo ich es stehen hab? weil im Zimmer möchte ich das eher nicht, aber das Fressnapf schon, da ich Angst habe, es könnte anfangen zu stinken. Lg und danke im Voraus.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Lulu,

      schön, dass du dir ein Haustier anschaffen möchtest!
      Prinzipiell spricht nichts dagegen, eine Katze in einem einzelnen (natürlich möglichst großen) Raum zu halten. Allerdings musst du hierbei für ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten sorgen. Nutze dafür auch die Höhe des Raumes! Viele Katzen haben erhöhte Liegeplätze besonders gern. So kannst du zum Beispiel Klettermöglichkeiten an den Wänden schaffen und auch Liegeplätze dort installieren. Futterspielzeuge sorgen beim Vierbeiner für Spaß und Abwechslung. Und natürlich musst du mehrere Stunden täglich einplanen, in denen du dich mit deiner Katze beschäftigst. Spiele und auch spielerische Trainingseinheiten sind wichtig, damit du auch bei eingeschränkten räumlichen Möglichkeiten eine ausgeglichene Katze behältst.
      Die Katzentoilette solltest du nicht in der Nähe von Futterplatz und dem Wasserangebot aufstellen. Ein separater Raum ist hier vorzuziehen. Natürlich muss dieser zusätzliche Raum dann aber auch jederzeit für die Katze zugänglich sein. Bei einem einzelnen größeren Raum für die Katzenhaltung sollte die Toilette so weit wie möglich von Futter und Wasser entfernt stehen.

      Zu viel Lärm kann Samtpfoten stressen. Natürlich kann auch eine Katze eine gewisse Geräuschkulisse ertragen. Das hängt aber auch viel davon ab, was sie gewohnt ist. Fremde und zusätzlich noch laute Geräusche ängstigen Katzen unter Umständen sehr. Hierbei solltest du deshalb unbedingt große Rücksicht auf deine Katze nehmen und sie möglichst behutsam an die Geräusche gewöhnen! Dauerhafter Lärm und sehr laute Geräusche sind natürlich zu vermeiden.

      Wir hoffen, dass wir dir helfen konnten und wünschen dir viel Freude an den Vorbereitungen für den Einzug eines neuen Mitbewohners!

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  4. Carmen Manjura sagt:

    Hallo liebes ZooRoyal-Team,
    Ich und meine Tochter Lea haben eine dreijährige British Kurzhaar-Katze. Sie ist weiblich und relativ ruhig, manchmal auch etwas verspielt. Sie wurde im Dezember 2017 kastriert. Da wir den Tag über außer Haus sind beschlossen wir uns eine zweite Katze anzuschaffen, weil unsere Katze immer einen gelangweilten Eindruck machte. Seit Samstag haben wir nun unsere zweite Katze zu Hause. Ist auch eine British Kurzhaar. Nur leider kommt unsere erste Katze überhaupt nicht damit zurecht. Wir halten sie getrennt und wenn sie sich doch mal sehen dann faucht und miaut die erste Katze. Seit heute frisst sie auch nicht mehr, weder Nass-.noch Trockenfutter. Sie lässt niemanden mehr an sich ran, das macht uns sehr traurig. Was können wir tun, daß sich beide Katzen aneinander gewöhnen und sich unsere erste Katze wieder wohlfühlt ? Oder ist es besser die zweite Katze wieder abzugeben. Für gute Ratschläge wären wir sehr dankbar. Gruß Carmen und Lea

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Carmen,

      oh je, das ist schade… Es freut uns aber riesig, dass ihr euch solche Gedanken zum Wohl eurer Katze(n) macht und eine gute Lösung finden möchtet!
      Schau mal hier, diese Beiträge könnten für euch sehr hilfreich sein:
      https://www.zooroyal.de/magazin/katzen/katzen-zusammenfuehren-1/
      https://www.zooroyal.de/magazin/katzen/katzen-zusammenfuehren-2/

      In eurem Fall möchten wir euch den gut gemeinten Rat geben, dass ihr euch Unterstützung durch eine fachlich versierte Katzenverhaltensberatung sucht. Warum? Weil mindestens eine eurer beiden Katzen die andere schon negativ verknüpft zu haben scheint. Hier sollte nun nichts mehr zusätzlich schief gehen, um die Situation nicht weiter zu verschärfen. Außerdem kann so eine detaillierte Analyse des Problems und eine individuelle Lösung gezielt für eure beiden Katzen erarbeitet werden.

      Wir wünschen viel Erfolg bei der Vergesellschaftung und drücken euch gaaaaaanz fest die Daumen, dass ihr bald zwei harmonisch miteinander lebende BKHs bei euch zu Hause habt! 🙂

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  5. Rebecca sagt:

    Hallo, ich habe gerade eure Tipps gelesen und hätte noch eine Idee, um die Eingewöhnung leichter zu machen. Wohlfühlbotschaften, z.B. von Feliway, können in der Wohnung versprüht werden. Diese werden nur durch die Katze aufgenommen, wodurch ihr vermittelt wird, dass sie sich in einer sicheren Umgebung befindet. Die Katze kann sich dadurch schneller entspannen und eingewöhnen. Ich verlinke mal einen Artikel dazu: Link wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette entfernt.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Rebecca,

      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Ein passendes Produkt findest du hier in unserem Shop.

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  6. Marie sagt:

    Hallo,
    Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Tipps. Morgen holen wir unseren Kater (1,5 Jahre) aus der Tierklinik ab. Ihm musste das rechte Hinterbein amputiert werden und der frühere Besitzer wollte die OP nicht zahlen. Der kleine Mann soll auch ein freiganger werden, war er vor dem Unfall auch. Wie lange muss ich warten, bis ich ihn an die neue Umgebung draußen gewöhnen kann?

    Vielen Dank,

    Liebe Grüße Marie

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Marie,

      es freut uns sehr, dass du in unseren Beiträgen einige wertvolle Tipps finden konntest. 🙂
      Für deine Fragestellung haben wir auch etwas passendes. Schau mal hier, dieser Beitrag sollte dir helfen können: Katze an Freigang gewöhnen – so geht’s!
      Bitte berücksichtige in diesem Zusammenhang und im speziellen Fall eures Katers aber unbedingt die Hinweise der behandelnden Tierärzte. Eventuell sind aufgrund seiner OP noch andere Aspekte bei der Gewöhnung an den Freigang zu berücksichtigen.

      Wir wünschen euch viel Spaß mit dem Neuzugang und drücken die Daumen, dass er bald auch den Freigang genießen kann.

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

  7. Rainer sagt:

    Auch mal eine Frage von mir. Wir haben Ende April eine Katze aus dem Tierheim geholt. Sie ist jetzt 2 Jahre alt. Nach den Unterlagen die das Tierheim hatte, lebte unsere Katze seid Sie 4 Monate alt war in mehreren Tierheimen. Sie war von Anfang an sehr scheu und ängstlich. Informationen über ihre Herkunft und ihrer ersten Lebensmonate haben wir von den Tierheime, trotz Anfrage, nicht bekommen. Sie lässt sich nicht anfassen und auch nicht streicheln. Ist aber schon sehr zutraulich geworden, spielt sehr gerne,läuft uns hinterher und ist extrem neugierig. Was uns eigentlich stutzig macht ist, das Sie ständig auf Hände und Füße schaut,als wenn von dort Gefahr ausgeht. Unsere Kleine ist auch den ganzen Tag nicht allein,immer jemand zu Hause. Was kann man machen das Sie etwas zutraulicher wird und ihre Ängstlichkeit abgebaut wird.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Reiner,

      manchmal kann es ein bisschen dauern, bis eine Katze Vertrauen fasst und zutraulicher wird. Manche Katzen lassen sich aber sogar gar nicht gerne streicheln oder anfassen. Du solltest mit deiner Samtpfote sehr ruhig umgehen und hektische Bewegungen in ihrer Nähe immer vermeiden. Vor allem, da sie Angst vor Händen und Füßen zu haben scheint.
      Was ihr außerdem die Angst nehmen kann, ist eine zweite Katze. Katzen lieben Gesellschaft von Artgenossen und sind meist entspannter, wenn sie jemanden zum Kuscheln und Spielen haben. Es könnte daher sinnvoll sein, sich nach einem passenden Katzenpartner umzuschauen.

      Wir drücken euch die Daumen!

      Viele Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  8. Rosa sagt:

    Hallo, wir haben vor 13 Tage einen Kater (Kartäuser Mix 1 Jahr alt) zu uns geholt. Es wurde uns gesagt er sei sehr anhänglich, liebes bedürftig, zutraulich, verspielt, Menschen bezogen, verschmust u sehr aktiv.

    Seit wir ihn nun haben liegt er die allermeiste Zeit nur auf der Fensterbank. Geht nur Nachts an Futter, Wassernapf u aufs Klo.

    Es sind 3 Kratzbäume, 2 kleine u ein großer u einiges an Spielzeug vorhanden. Nichts davon nutz bzw benutzt er. Zum spielen animieren lässt er sich gar nicht.

    Mit uns will er gar nichts zu tun haben. Er distanziert sich von uns, wenn wir ihm mal etwas näher kommen.

    Beim TA waren wir, ist alles in Bester Ordnung. Feliway Classic haben wir als Verdampfer in 2 Räumen, seit einigen Tagen. Im Verhalten trotzdem keine Veränderung.

    Die Vorbesitzerin hat nur gesagt, „nein niemals“ u dann dicht gemacht, als ich ihr das Verhalten des Katers geschildert hatte u sie fragte ob es, in seiner Vergangenheit, irgendetwas gegeben hat, das dieses Verhalten erklären könnte.

    Mein Mann u ich sind mittlerweile total ratlos, sehr verzweifelt u extrem frustriert. Wir wollen den Kater verstehen, haben aber keinerlei Anhaltspunkte, wo man ansetzen könnte.

    Ich hatte in meinem Leben schon sehr, sehr viele Katzen u Kater gehabt, von jung bis älter. Klar haben einige von denen auch gefremdelt. Ist ja auch ein ganz normales u verständliches Verhalten. Aber das was wir gerade mit unserem Kater erleben, setzt dem Ganzen die Krone auf.

    Er war seit der 12. Woche in seinem vorherigen Zuhause, ein reiner Wohnungskater u Einzelhaltung u ist es bei uns auch. Wobei wir eine weitere Katze/Kater nicht ausschließen. Nur wollen wir mit unserem Kater erst einmal eine Basis finden.

    Wir haben einen Balkon, den er auch total ignoriert. Obwohl das Exfrauchen gesagt hat, er würde es lieben auf den Balkon zu gehen um dort in der Sonne zu liegen u würde sich das auch immer einfordern, wenn der Balkon mal zu sei. Weder fordert er was ein, noch geht er raus auch wenn die Türe offen ist u wir uns im Hintergrund halten.

    Er sitzt/liegt ausschließlich auf der einen Fensterbank im Wohnzimmer.

    Wir machen uns nun langsam doch Sorgen u wissen nicht wie wir damit umgehen u darauf reagieren sollen.

    Habe Ihnen jetzt hier geschrieben, in verzweifelten Hoffnung, das Sie uns mit Rat, Tat u Tipps zur Seite stehen u uns weiterhelfen können.

    Liebe hoffnungsvolle Grüße
    Rosa

    Eine zusätzliche Antwort an meine E-Mail Adresse, neben Ihrer Antwort hier, wäre mir sehr recht. Dankeschön.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Rosa,
      das Verhalten deiner Katze kann mehrere Ursachen haben, welche wir aus der Ferne leider nicht richtig einschätzen können. Daher raten wir dir, dich an einen Katzenverhaltenstherapeuten in deiner Nähe zu wenden. Nur ein Experte vor Ort kann das Verhalten gezielt analysieren. Wie das momentan trotz Kontaktsperre funktioniert, erfährst du in unserem Beitrag: Katzenverhaltensberatung mit Kontaktsperre.
      Wir drücken dir die Pfoten!
      Tierische Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  9. Conny sagt:

    Liebes Team,
    in 3 Tagen zieht ein Kitten bei uns ein. Wir haben einen15jährige Jack Russell Hündin.
    Wie gehe ich den ersten Kontakt an? Ich möchte unsere alte Dame nicht überfordern und auch dem kleinen neuen Mitbewohner nicht gleich Angst vor Hunden machen, da er sowieso ängstlich sein wird weil alles neu ist und keine Mama und Geschwister da sein werden.
    Ich werde unsere Hündin an die Leine nehmen und alles mit Abstand und Ruhe angehen. Für die Treppe haben wir eine Absperrung gemacht, damit der kleine Kater nicht nach oben geht und unser Hund einen Rückzugsort hat. Im Wohnbereich steht ein toller Kletter-Kratzbaum und verschiedene Schlafmöglichkeiten für Hund und Katze, Fressnäpfe stehen separat. Habt ihr noch ein paar Tipps für mich?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Conny,
      weitere Tipps zu Vergesellschaftung von Hunden und Katzen findest du hier:
      Hund und Katze aneinander gewöhnen
      Wir drücken euch die Pfoten und hoffen, dass es zu einem entspannten Aufeinandertreffen kommt.
      Tierische Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  10. Tyler Padleton sagt:

    Danke für den Beitrag über die Eingewöhnung von Katzen. Meine Schwester wird demnächst eine Maine Coon Katze bekommen. Sie wusste z.B. nicht, dass man die Katze anmelden muss und ist jetzt auf der Suche nach weiteren Tipps. Ich werde ihr den Beitrag weiterleiten. Gut zu wissen, dass man mindestens zwei Wochen warten soll, bevor man die Katze nach draußen lässt.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Tyler,
      wir freunden uns sehr, dass euch der Beitrag weiterhelfen konnte und wünschen euch eine tolle Zeit mit eurer neuen Katze.
      Tierische Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  11. Ann-Katrin sagt:

    Hallo,

    Ich habe am 19.12. 2020 eine Katze(ca. 1 Jahr alt) aus dem tierschutz bei mir aufgenommen. Sie war von Anfang an anhänglich, liegt auf meinem schoss und schleckt die Finger ab) und fordert enorm viel Aufmerksamkeit (tägliche Spieleinheiten) und ist schon am ersten Tag durch die gesamte Wohnung und ist an jedem Besucher interessiert.

    Die Katze soll Freigang bekommen und wird kommende Woche noch kastriert. Ab wann kann ich sie an den freigang gewöhnen? Ich lese überall nach 4-6 Wochen, allerdings muss ich ab Januar wieder voll arbeiten und kann die Katze dann nicht mehr so fördern wie aktuell, zumal sie schon jetzt vor jeder Tür sitzt und sich auch in der Wohnung (meinen Gefühl nach) komplett zu Hause fühlt. Kann ich den freigang dann auch nach 3-4 Wochen angehen oder sollte ich noch länger warten?

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Ann-Katrin,
      erst einmal vielen Dank für deine Nachricht.
      Hast du schon die folgenden Tipps gelesen?
      Katze an Freigang gewöhnen – so geht’s!
      Freigängerkatze: Alles rund um den Freigang
      Ansonsten könntest du auch mal bei deinem Tierarzt nachfragen. Er kennt deine Katze schließlich besser als wir und wird dir sicherlich weiterhelfen können 🙂
      Tierische Grüße,
      dein ZooRoyal Team

  12. Folien sagt:

    Habe seid kurzem eine Katze und nehme mir gerne einige Wertvolle Informationen mit. Danke dafür.

    Lg Alisa

  13. Malin sagt:

    Ich bekomme bald eine Katze ich würde sie bekommen und nach drei Wochen in die Ferien ist es o. k.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Malin,

      es ist wichtig, dass du einer neuen Katze genügend Zeit gibst, sich an ihr neues Zuhause zu gewöhnen, bevor du für längere Zeit weggehst. Drei Wochen nachdem die Katze bei dir eingezogen ist, könnte noch zu früh sein, da sie sich möglicherweise noch nicht vollständig an ihre neue Umgebung gewöhnt hat. Es ist wichtig, dass sie sich sicher und wohl fühlt, bevor du sie für eine längere Zeit allein lässt.

      Du könntest in Erwägung ziehen, die Ankunft der Katze so zu planen, dass sie sich bereits einige Wochen vor deinem Urlaub bei dir eingelebt hat. Wenn das nicht möglich ist, könntest du eventuell jemanden bitten, sich in der Zeit um die Katze zu kümmern, in der du weg bist. Dies könnte ein vertrauenswürdiger Freund, Familienmitglied oder ein professioneller Katzensitter sein, der sich um sie kümmert, während du nicht da bist.

      Es ist wichtig, dass die Katze in dieser Anpassungsphase liebevolle Betreuung und Aufmerksamkeit erhält, um Vertrauen aufzubauen und sich sicher zu fühlen.

      Viel Glück und alles Gute mit deiner neuen Katze!
      Dein ZooRoyal-Team

  14. Isa sagt:

    Hallo,
    Wir haben seit 3 Tagen zwei Kitten (eins männlich, eins weiblich, 14 Wochen alt) und haben dazu extra ein Katzenzimmer mit Versteckmöglichkeiten, Bett, Kratzbaum und alles Weitere eingerichtet. Die Kätzchen fressen, gehen aufs Klo, spielen sehr gerne und sind auch neugierig. Abgeschnuppert wird man auch immer wieder, nur angreifen und/oder streicheln lassen sie sich nicht.
    Am 2. Tag haben wir mal die Tür offen gelassen, damit sie das Haus erkunden können. Der Kater hat sich rausgetraut und ist in das Erdgeschoss gegangen. Er war dann aber total verängstigt und hat nicht mehr zurück gefunden oder sich nicht mehr zurück nach oben getraut. Er hat nach oben miaut und die Katze hat nach unten miaut. Es hat lange gedauert, bis wir ihn in die Katzenbox locken konnten und wieder in das gewohnte Katzenzimmer zu seiner Schwester bringen konnten.
    Seitdem und weil wir sie ja nicht angreifen und ihnen helfen können, haben wir bedenken, die Kätzchen aus dem Zimmer zu lassen. Man merkt aber, dass sie sehr neugierig sind und gerne erkunden möchten, was hinter der Tür ist.
    Sollen wir warten, bis sie zutraulich genug sind und wir sie anfassen können, um ihnen das Haus zu zeigen? Oder sollen wir es riskieren und sie gleich wieder selbstständig das Haus erkunden lassen mit dem Risiko, dass sich wieder so ein Drama abspielt…?
    Über euren Ratschlag würde ich mich sehr freuen!
    LG
    Isa

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Isa,

      vielen Dank für deine ausführliche und liebevolle Schilderung! Man merkt sofort, wie viel Gedanken ihr euch macht und wie wichtig euch das Wohl der beiden Kitten ist. Das ist wirklich eine tolle Basis für einen guten Start.

      Zuerst einmal: Das Verhalten deiner beiden Kätzchen ist nach nur drei Tagen völlig normal. Fressen, Spielen, Toilettengang und Neugier zeigen ganz klar, dass sie sich grundsätzlich sicher fühlen, auch wenn sie noch keinen Körperkontakt zulassen. Vertrauen braucht bei manchen Katzen einfach etwas mehr Zeit.

      Zum Erkunden des Hauses: was ist jetzt sinnvoll?
      Nach eurer Erfahrung am zweiten Tag ist eure Unsicherheit absolut nachvollziehbar. Wichtig zu wissen: Für die Kitten war das Erdgeschoss in diesem Moment wahrscheinlich zu früh, zu groß und zu reizintensiv. Das laute Miauen und die Panik zeigen klar, dass sie die Situation überfordert hat. Am besten wartet ihr noch ein wenig mit dem nächsten Versuch, bis sie sicherer sind. Nicht zwingend, bis ihr sie anfassen könnt, aber bis sie im Katzenzimmer sichtbar entspannt sind, sich souverän bewegen und neugierig zur Tür kommen, ohne sofort in Alarm zu geraten.

      So könnt ihr das Erkunden sanft und stressfrei aufbauen:

      • Tür zeitweise öffnen, aber nur, wenn ihr ruhig anwesend seid (ohne Trubel, keine Besucher, keine lauten Geräusche)
      • Zuerst nur den direkten Bereich vor dem Katzenzimmer zugänglich machen (z. B. Flur, ein weiterer Raum – nicht sofort das ganze Haus)
      • Das Katzenzimmer bleibt immer Rückzugsort Nummer 1. Es muss offen zugänglich sein und sie müssen jederzeit selbstständig zurückkönnen
      • Nicht hinterhergehen, nicht tragen, nicht drängen. Die Kitten sollen ihr Tempo selbst wählen.

      Wenn die Kitten wieder unsicher werden, ist das kein Rückschritt. Gebt ihnen einfach genug Zeit.

      Zum Thema „nicht anfassen lassen“
      Auch das ist in dieser Phase völlig in Ordnung und nicht untypisch. Vertrauen entsteht vor allem durch ruhige Anwesenheit, leises Sprechen und gemeinsame Zeit ohne Forderungen. Setzt euch z. B. einfach auf den Boden, spielt mit einer Spielangel auf Abstand oder lasst sie von selbst kommen. Streicheln kommt später und oft ganz plötzlich und unerwartet.

      Ganz wichtig: Ein erneutes „Drama“ mit Panik wäre eher kontraproduktiv. Es ist absolut richtig, dass ihr das vermeiden möchtet. Katzen lernen Sicherheit durch positive, kontrollierbare Erfahrungen, nicht durch Überforderung.

      Ihr macht das wirklich gut und sehr verantwortungsvoll. Mit diesem achtsamen Vorgehen werden die beiden Kätzchen bald selbstbewusst ihr Revier erweitern und auch der Körperkontakt wird dann meist ganz von allein kommen.
      Wir wünschen euch weiterhin viel Freude mit euren neuen Mitbewohnern!

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal-Team

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