Über 300 Marken
Kostenloser Versand in Deutschland ab 19€
25 Jahre Erfahrung

Siamesischer Kampffisch: Haltungstipps

50810
153

Siamesischer KampffischEin siamesischer Kampffisch ist ein wahrer Charakterkopf und stellt in bestimmten Bereichen hohe Ansprüche an dich als Halter. Wenn du wissen willst, was es mit diesem Fisch und seinen Besonderheiten auf sich hat, bekommst du hier Antworten auf deine Fragen.

Siamesischer Kampffisch: Allgemeine Informationen

Der Kampffisch (kurz:„Kafi“) kommt meist aus Thailand und Kambodscha. In Europa erschien er das erste Mal im Jahre 1892, seine Zucht geht jedoch viel weiter zurück, genauer gesagt um einige Jahrhunderte: Der Betta Splendens wurde nämlich in seiner Heimat für Schau- und vor allem Wettkämpfe gezüchtet. Aufgrund des farbenprächtigen Äußeren war der Kafi seit je her ein Statussymbol bei den Einheimischen.

Der wilde, ursprüngliche Kampffisch ist meist rötlich oder braun und besitzt fahnenartige Flossen. Diese sind – im Gegensatz zur Zuchtform – verhältnismäßig kurz, so dass der Fisch gut und ausdauernd schwimmen kann. Gezüchtete Formen gibt es in allen erdenklichen Farben und ständig kommen noch neue Farbvarianten dazu. Grundsätzlich werden Kafis 5 bis 7cm groß und erreichen ein Alter von rund 4 Jahren. Eine Besonderheit bei diesen Fischen ist die Zugehörigkeit zu den Labyrinthfischen. Diese Fischarten besitzen das so genannte Labyrinthorgan, welches es ihnen erlaubt, atmosphärischen Sauerstoff aus der Luft aufzunehmen. Sie sind deshalb in der Lage, auch in relativ warmem und deshalb sauerstoffarmem Wasser zu überleben.

Woher kommt der Name?

Kafis sind stark revierbildend und dulden keine Eindringlinge. Je nach Wesen und Temperament reagieren sie in solchen Fällen äußerst aggressiv. Männliche Rivalen werden bis zum Tod bekämpft (in Aquarien noch mehr als in der Natur, denn hier kann der Unterlegene nicht ausweichen). Auch Weibchen werden bedrängt, aber zu Balz- und Paarungszwecken. Dieses Vorgehen kann so stressig für das weibliche Tier sein, dass es stirbt. Es gibt sogar Fälle, in denen Kafi-Männchen ihr eigenes Spiegelbild angreifen. Diese Revierverteidigung richtet sich jedoch nicht nur gegen Artgenossen. Auch andere Fische – besonders farbenfrohe Arten oder solche mit langen Flossen – werden attackiert.

Wild- und Zuchtform

Bei den heutigen Kafi-Arten unterscheidet man zwischen der Wild- und der Zuchtform . Die Wildform – kurze Flossen mit meist „einfachen“ Färbungen – eignen sich unter Umständen zur Haltung mit ein oder zwei Artgenossen, da sie weniger aggressiv sind als die Zucht- oder „Hochform“. Dazu benötigt man vor allem ein größeres Becken – mindestens 54 l – und die Konstellation ein Männchen plus zwei Weibchen. Auch hier kommt es allerdings zu permanentem Stress für die Fische, welcher mitunter die Lebenserwartung stark senken kann. Die Zuchtform unterscheidet sich dabei nicht nur vom Wesen, sondern auch vom Äußeren von ihren ursprünglichen Artgenossen. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre langen Flossen aus, die wie ein Schleier hinter ihnen hergezogen werden.

Die Haltung

Grundsätzlich ist der Kafi auch für Anfänger ein gut zu haltender Fisch. Er stellt nur geringe Ansprüche an sein Becken – sowohl in Größe als auch bezüglich der gewünschten Wasserwerte. Er setzt lediglich eine Temperatur um 26°C voraus, dazu einen pH-Wert zwischen 5 und 7 und eine Gesamthärte zwischen 5 und 15. Da er in seiner Heimat in stillstehenden Gewässern vorkommt, sollte man keine künstliche Strömung installieren.

Nun zu einem Thema, bei dem sich die Geister scheiden: Die benötigte Aquariengröße. Grundsätzlich sollte man für einen Fisch dieser Größe ein Becken mit mindestens 54 l und einer Kantenlänge von rund 60 cm wählen. Besonders bei Kampffischen wird jedoch die Haltung in deutlich kleineren Nanos beschrieben, die ungefähr 30l Volumen haben.

Wir wollen hier ein paar Gründe für die Wahl eines kleineren Beckens aufzählen. Der Hauptgrund ist – egal ob Wild- oder Zuchtform –, dass es in einem kleineren Becken auch ein kleineres zu verteidigendes Revier gibt; die Hauptstressquelle ist somit stark reduziert. Der nächste Grund hat den langen Flossen der Zuchtform zu tun: Durch diese Flossen benötigen sie viel Energie, um sich im Wasser fortzubewegen. Sie sind dementsprechend weniger schwimmfreudig und bewegen sich langsamer als ihre kurzflossigen Artgenossen. Hier ist es naheliegend, dass sich die Fische in kleineren Becken weniger verausgaben als in größeren Becken. Unter Kafi-Haltern gibt es wegen diesen Gründen die Faustregel „ Langflosser bis 18L – Kurzflosser ab 18L“. Zusammengefasst unterstützen das auch die Erfahrungen von vielen Kafi-Haltern: Besonders die Hochzuchten führen sich in kleineren Becken einfach wohler und haben eine dementsprechend längere Lebenserwartung.

Das ideale Becken

Auch die Einrichtung des Beckens ist keine komplizierte Angelegenheit: Der Bodengrund sollte aus feinem Kies bestehen, der nicht zu hell sein darf. Die Bepflanzung sollte recht üppig sein und dem Fisch somit genügend Versteckmöglichkeiten bieten; ein siamesischer Kampffisch wühlt sich gerne durch einen wahren Pflanzendschungel. Man sollte allerdings nicht so viele Schwimmpflanzen einsetzen, dass der Fisch keine freie Oberfläche mehr zum Atmen vorfindet.

Auch die Technik ist schnell beisammen: Man braucht einen guten Filter, einen Heizstab und die passende Beleuchtung, die nicht zu hell sein sollte: ein siamesischer Kampffisch mag es gerne etwas schummrig. Diese sorgt auch dafür, dass die Luft über dem Wasser nicht wesentlich kälter ist als die Wassertemperatur: Somit wird sichergestellt, dass sich die Fische beim Atmen nicht verkühlen. Am besten kombiniert man die Beleuchtung mit einer passenden Abdeckung: Manche Kafis springen gern.

Die Fütterung

Ein siamesischer Kampffisch ist in der Natur Fleischfresser, dementsprechend sollte man ihn mit Lebend- oder Frostfutter ernähren, so dass er viel tierisches Protein zugeführt bekommt. Darüber hinaus gibt es sowohl spezielles Flockenfutter als auch Granulat-Varianten für Kafis.

Erfolgreiche Vergesellschaftung

Damit aus Vergesellschaftungsversuchen keine zusätzliche Nahrungseinheit wird sollte man bei der Auswahl der passenden Fische auf einiges achten: Sie dürfen weder zu klein sein, da sie sonst als Beute angesehen werden, noch Revierverhalten zeigen (z.B. Barsche). Darüber hinaus dürfen sie keine großen Flossen besitzen, da dies bei Kafi Revierverhalten auslöst (z.B. Guppys). Zu guter Letzt dürfen sie nicht zu lebhaft sein (z.B. Bärblinge), da dies bei den Kafis zusätzlichen Stress verursacht. Geeignet zur Vergesellschaftung sind dagegen Welsarten.

Hilf uns, unseren Service weiter zu verbessern. War dieser Artikel hilfreich für dich?

Kommentare, Fragen und Antworten
  1. Stefanie Hübener sagt:

    Liebes Zooroyalteam…

    Kampffische sind absolute Einzelgänger und sollten weder mit Welsen noch anderen Fischen vergesellschaftet werden. Ihr habt sehr konträre Aussagen. Das Aquarium sollte nicht zu groß sein damit der nicht zuviel Revier abgearbeitet werden soll. Aber ihr empfehlt eine Vergesellschaftung mit Welsen oder ruhigen Fischen. In ein 30 LITER Nano gehören weder Welse noch Schwarmfische. Das ist viel zu klein. Man kann einen Kafi gerne versuchen mit Garnelen zu vergesellschaften. Aber das kann auch als Futter enden. Laien sollten keine Empfehlung zur Zucht bekommen. Kaum jemand kann sehen ob die sich wirklich paaren oder sich gegenseitig zerlegen. Das kommt auch sehr häufig vor . Leider ist der Zoofachhandel noch sehr weit zurück was die Haltung und den Verkauf von Kampffischen angeht. Da werden Kafis in Gesellschaftsbecken gesteckt und verkauft. Nicht selten auch mit Weibchen… Das geht definitiv nur bei den Wildformen. In Haremshaltung. Ich würde mir wünschen dass da mehr und bessere Aufklärung stattfindet. Viele Grüße Stefanie

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Stefanie,

      wenn ein Kampffisch unbedingt in Gesellschaft leben muss dann sollte darauf geachtet werden, dass es in erste Linie Fische sind, die dem Kafi nicht in irgendeiner Weise als Konkurrenten auffallen. Beispielsweise sind auch kleine Fische mit großen Flossen hier kein geeigneter Besatz. Grundsätzlich würden wir jedem Aquarien-Neuling abraten sich einen Kampffisch zuzulegen. Kampffische können auch in Gesellschaft gehalten werden, das ist dann aber an sehr viele Bedingungen gebunden. Und hier eine detaillierte Anleitung zu geben werden wir nicht tun. Wir versuchen uns möglichst allgemein zu halten weil einfach zu viele Faktoren einen Erfolg in der Haltung gefährden können
      (Beispiel: selbst wenn alles im Aquarium selber stimmt und im Nachbarbecken auch und in beiden ist eine männlicher Kampffisch die sich sehen können, dann stressen die sich so sehr, dass die sich selbst verletzen).
      Der beste Tipp ist, sich die einschlägige Fachliteratur zu besorgen und mit erfolgreichen Züchtern direkt in Kontakt zu treten.

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  2. Paul sagt:

    Mit welchen Fischen verstehen Kafis sich denn gar nicht? Denn ich möchte einen haben haben sie Probleme mit Black Mollys oder andern???

    Bedanke mich im Voraus

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Paul,

      da der Kampffisch von Natur aus ein Einzelgänger ist und diese Rolle auch sehr energisch durchsetzen will, ist generell von der Vergesellschaftung abzuraten. Es gibt Berichte von Züchtern und Profis die es erfolgreich schafften, den Kampffisch mit anderen Fischen oder Wirbellosen im selben Aquarien zu halten. Hier können wir aber keinen Rat erteilen was funktionieren wird und was nicht. Wir können dir nur dazu raten den Kontakt zu Züchtern zu suchen und dir Fachliteratur zu besorgen. Der Kampffisch verzeiht dir keine Fehlentscheidung in der Hinsicht. Bei der Wahl des falschen Besatzes macht er entweder den vermeintlichen Störenfrieden oder sich selbst den gar aus. Ein absolutes No-Go ist ein anderer KaFi.

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  3. Utkan sagt:

    Hallo ich wollte fragen ob man diesen Fich auch irgendwie ohne Filter halten kann ?

    Vg:Utkan

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Utkan,

      Aquarien ohne Filter sind prinzipiell möglich. Aber eher nichts für Anfänger. Außerdem sollte man sich über sein Motiv klar sein. Warum will man ein technikfreies Aquarium? Wegen den Kosten, dem Platz oder Lautstärke? Wenn kein Filter im Aquarium ist, dann muss man sehr behutsam Füttern, es dürfen keine Reste übrig bleiben, außerdem muss man sehr gewissenhaft den Wasserwechsel und die Reinigung vornehmen. Es darf kein großer Besatz im Aquarium sein und er darf nicht zu empfindlich sein. Also technikfrei geht, aber erfordert viel Know-how. Hierzu wäre dir zu entsprechender Fachliteratur zu raten. Falls dein Motiv Platzgründe sind – es gibt Rucksackfilter, die außen am Aquarium angebracht werden. Es gibt Außenfilter, die inklusive Heizer eine enorm leise Laufleistung haben.
      Kampffische sind immer etwas schwierig, da sie sich leicht stressen lassen. Sie flippen schon beim eigenen Spiegelbild aus, falsche Wasserwerte wären da nicht dienlich. Empfehlen können wir dir die Haltung von Fischen ohne Filter nicht.

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  4. Katharina Fröhlich sagt:

    Hallo,

    grundsätzlich finde ich euren Beitrag sehr gut, das mal vorweg. ABER, Kampffische gehören in absolut strikte (!) Einzelhaltung. Weder andere Kampffische noch irgendein anderer Fisch gehören in sein Becken! Alles andere ist nichts als Tierquälerei.

    Ich beziehe mich hierbei übrigens nur auf die Hochzuchten von Betta splendens. Die Wildformen können durchaus in einem Artbecken gepflegt werden. Aber dann auch nur ohne andere Fische!

    Liebe Grüße

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Katharina,

      Danke für deinen Beitrag. Es gibt tatsächlich Arten, die für ein Zusammenleben unter gewissen Bedingungen geeignet sind. Das ist aber derart aufwendig, und kann wegen Kleinigkeiten schon daneben gehen, dass wir nicht näher darauf eingehen wollen. Daher geben wir den Hinweis, sich entsprechende Fachliteratur zu besorgen und sich gründlich zu informieren, in erster Linie bei Züchtern, die das schon erfolgreich gemacht haben.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal

  5. Janos Haas sagt:

    Hallo ZooRoyal,
    Reicht ein ~11l Aquarium für einen Kafi in Einzelhaltung aus oder wäre das dann doch zu klein?

    Gruß Janos

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Janos,

      11 Liter sind sehr sehr wenig. Bedenke, dass du Bodengrund, ggf. Technik und Dekoration mit rein setzen willst, der Fisch sollte sich ja noch bewegen können. Wie in unserem Beitrag beschrieben, sollte dein Becken mindestens 54 Liter umfassen.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  6. Anjoli Eckardt sagt:

    Hallo,
    ich finde, man kann Kafis ohne Filter halten, ich habe das jahrelang gemacht. Auch Makropoden. Grund für die Abschaffung des Filters war, dass die Strömung einfach das Schaumnest störte. Wegen der Babys bin ich dann auf Tümpelwasserfang gegangen. Hinterher war das Beckenwasser völlig organisch mit Kleinlebewesen durchsetzt, es reinigte sich von selber. Anfangs habe ich die Babys noch rausgefangen und separat gehalten, aber als es viel zu viele wurden, habe ich sie auch dringelassen. Mussten sich dann halt gut verstecken. Viele wurden auch gefressen.
    Meine Grundbesetzung waren aber nur zwei erwachsene Fische ( Männlein und Weiblein) in einem 57-Liter-Becken. Und viele Pflanzen in einer bevorzugten Ecke, damit sich das Weibchen gut verstecken konnte.

    Ich hatte nicht einmal eine Abdeckung des Beckens mit Licht. Aber es stand sehr gut vor einem Ostfenster in der warmen Küche, die Raumheizung befand sich darunter, so dass die aufsteigende Luft offenbar nicht zu kalt war.
    Bei den Makropoden musste ich Kaninchendraht/kombiniert mit einer halben Glasscheibe über das Becken decken, weil der Herr Makropode zu Nestzeiten angriffig heraussprang, wenn sich ein Mensch dem Becken näherte. Und da das Ding in der Küche stand, auf der Arbeitsfläche, landete er auch schon mal auf einem Marmeladenbrot.

    Ich würde dieses Experiment gerne nochmal wiederholen. Es war echt faszinierend. Aber es liegt 20 Jahre zurück und ich habe den Eindruck, ich bekomme so gesunde Fische gar nicht mehr zu kaufen. Makropoden schon gar nicht.
    Ich habe auch den Eindruck, ich finde so gesunde fischfreie Tümpel nicht mehr, in denen ich nach Kleinlebewesen fischen könnte. Wo ich jetzt wohne, ist viel Landwirtschaft und im Grunde ist jeder Bachlauf absolut Nitratverseucht. Ich traue mich gar nicht, hier irgendein Wasser zu entnehmen.
    Aber, man kann das: Kafis ohne Filter. Ich will keine falschen Vorstellungen wecken: es geht mit Sicherheit nicht einfach „so“. Man braucht Fingerspitzengefühl und genau Hingucken – und dann geht es.

    Warum ich damals aufhören musste? Ich war so begeistert von der Aquaristik, dass der Becken immer mehr wurden. Irgendwann habe ich dann einen Segelkärpfling für ein anderes, großes Becken gekauft, dem ragten beim genauen Hinsehen daheim irgendwelche Würmer aus dem Popo. Ich konnte ihn nicht kurieren und habe dann wohl, trotz aller Vorsicht, die Seuche in alle anderen Becken geschleppt.
    Schluss – und vorbei.

    Lieben Gruß,
    Anjoli

  7. beste Hundefreundin Ana sagt:

    Im Fressnapf hat der Verkäufer gesagt, man man kann Kampffische ohne Filter halten, muss das Wasser alle 2 Wochen wechseln und mit Weibchen sollte man sie unbedingt zusammenhalten.Sonst empfinden sie immer Stress.Über die Eiablage hat uns absulut niemand informiert.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Ana,

      es gibt immer verschiedene Meinungen, gerade bei den Kampffischen gibt es eine Menge. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die eine erfolgreiche Haltung ausmachen. Wenn das Becken ohne Filter betrieben wird, kommt es auch drauf an, was sonst so im Becken ist und wie der Härte-Grad des Leitungswassers vor Ort (überall unterschiedlich) ist. Wasserwechsel sind immer ratsam, auch mit Filter. Auf die Fragen zur Zucht empfehlen wir den Kontakt zu erfolgreichen Züchtern zu suchen über Vereine oder Foren. Und entsprechend in der Fachliteratur zu recherchieren.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  8. Hermann sagt:

    Hallo Aqua Gemeinde. Ich halte 1 Männchen mit 2 Weibchen(Zuchtform). Ausserdem Guppys, Neonsalmer, Rüsselbarben, Ancistren & Garnelen. Alles funktioniert sehr gut, es gibt keine Probleme. Das Becken hat 180l & wird demnächst für ein 700l Becken ausgetauscht. Ich hatte früher schon mal 700l mit 1 Mänchen & 3 Weibchen, die sind um die 3 Jahre alt geworden, weil man jaauch nicht weis wie alt die Tiere beim kauf schon sind. Wichtig für mich, dichte Bepflanzung. Lg. Hermann

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Hermann,

      vielen Dank für deine Nachricht. Das zeigt eben, dass es mit der richtigen Pflege möglich ist. Wenn alle Faktoren stimmig sind, muss der KaFi nicht allein im Becken sein.

      Viele Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  9. Ralf K. sagt:

    Hallo zusammen,
    ich halte seit 20 Jahren Kampffische in einem 30 Liter Becken in meinem Büro. Das Becken ist gut bepflanzt mit einer Heizung und einem Bodenfilter ausgestattet. Ich halte aber immer nur ein Männchen in dem Becken und ein paar Garnelen und Posthorn Schnecken. Die Tiere leben in der Regel 2 Jahre und fühlen sich sichtlich wohl. Wenn ich jetzt in Rente gehe, stelle ich das Becken zu Hause in die Küche und erfreue mich dort an meinem Beta.

  10. Andrea sagt:

    Hallo! Ich würde gerne ein kampffischweibchen zu meinen fischen vergesellschaften. Zur zeit leben 2 welse, einige black mollis und eine streifenbarbe in einem 112l becken. Ich hatte schon einmal ein weibchen. Ist lange her. Hat aber gut geklappt. Ist dicht bepflanzt.

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Andrea,

      Kampffischweibchen würden sicherlich im Aquarium zurecht kommen, aber artgerecht wäre schon eine Vergesellschaftung des Weibchens mit einem Männchen, oder im Harem in mittelgroßen Becken.

      Liebe Grüße
      Dein ZooRoyal Team

  11. Anja sagt:

    Also wir haben 5 Blauaugen, 2 Zwergwelse, 1 Marisaschnecke, 1 Batmanschnecke und einen Kafi und alles ist ruhig. Sie bewegen sich alle quer durch den Cube. Keine Angriffe oder sonstige Probleme.

  12. Sylvia Aue sagt:

    Ein Hallo an das Team, ich benötige einen Rat von Ihnen. In einen 30l Becken habe ich ein Kafi-Weibchen und in einem anderen Raum ein 60l Becken mit einem Kafi-Mann. Bei einem Versuch beide zueinander zu setzen war es zu stressig für die Dame. Noch einmal habe ich es nicht versucht. Sie ist sehr aufmerksam, interessiert, neugierig und will anscheinend auch ihre eigene „Unterhaltung“, ohne Scheu zu haben. Leider fehlt dazu die Zeit und nun möchte ich ihr einen Mitbewohner dazu setzen mit dem sie sich beschäftigen kann. Es sollte aber keine Garnele sein und Schnecken sind bereits im Becken. Da ich gelesen habe, keine Vergesellschaftung der Kafi und sie ja sehr „anhänglich“ ist möchte ich wissen, was ist möglich um das „Problem“ zu lösen. Mit einem Kafi-Mann möchte ich es nicht noch einmal versuchen.Vorab vielen Dank für Ihre Hilfe.
    Mit freundlichen Grüßen

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Sylvia,

      Fische benötigen keine Unterhaltung in der Art, wie Menschen es benötigen. Ihre natürliche Orientierung sieht einzig und allein das Überleben und die Fortpflanzung vor. Abwechslung kannst du bei der Fütterung anbieten und den natürlichen Jagdtrieb fördern. Variiere hierzu mit verschiedenen Lebendfutterarten oder Tablettenfutter, an dem der Fisch herumknabbern kann. Ob nun eine Schnecke oder eine Garnele durchs Becken flitzt, ist dem Kampffisch wahrscheinlich egal. Vielleicht hast Du ja noch die Möglichkeit, das Weibchen zusammen mit weiteren Weibchen in ein größeres Becken umzusetzen. Das wäre vielleicht die beste Alternative, um mehr „Leben“ ins Becken zu bekommen.

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

      1. Sylvia Aue sagt:

        Vielen Dank an das Team, da werde ich wohl die Erwartung auf das Futter als Langeweile ausgelegt haben. Denn die Kafi-Dame ist auf ein wenig Diät gesetzt weil sie schon die Form einer kleinen Kugel angenommen hatte. Jedenfalls sind Ihre Tipps sehr gut und ich wende sie an. Danke nochmals und mit
        freundlichen Grüßen
        Sylvia Aue

        1. ZooRoyal sagt:

          Hallo Sylvia,

          sehr gerne! Wir wünschen viel Erfolg. 🙂

          Viele Grüße
          Dein ZooRoyal Team

  13. Sven sagt:

    Hallo, ich habe mir jetzt auch Kafis zugelegt. 1 Männchen und 4 Weibchen. Gestern waren sie auch sehr aktiv aber heute morgen waren sie ausgesprochen ruhig und treiben nur unter der Wasseroberfläche. Leben aber noch. Wassertemperatur beträgt 26 Grad und Futter haben sie auch bekommen. Ist das normal oder muss ich mir Sorgen machen?
    lg Sven

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Sven,

      das ist anhand dieser einfachen Beschreibung nicht leicht zu beurteilen.
      In jedem Fall solltest du einen Wassertest machen, der mindestens die wichtigsten Parameter (Nitrit [NO2], Nitrat [NO3], pH-Wert, Karbonathärte [KH], Gesamthärte [GH]) abdeckt. Manchmal können Verschiebungen der Wasserwerte zu verändertem Verhalten führen. Damit wir deine Situation ein bisschen besser einschätzen können, kannst du uns bitte folgende Fragen beantworten:

      Wie lange war das Aquarium vor Einzug der Kampffische in Betrieb?
      Welche Wasserwerte lagen und liegen jetzt vor?
      Wie sah der Tarnsport der Fische aus, wie lange wurden sie transportiert?
      Wie viel Zeit verging zwischen dem Einsetzen und der ersten Fütterung der Fische?
      Sind andere Fische im Aquarium? Falls ja, welche?
      Wie ist das Aquarium eingerichtet?
      Wie sieht die Kiemenbewegung der Kampffische aus? Atmen sie ungewöhnlich schnell oder asymmetrisch?
      Sind die Fische blasser geworden?
      War bei der Beobachtung das Licht im Aquarium schon an oder noch aus?
      Haben sie freien Zugang zur Luft an der Wasseroberfläche?

      Eine lange Liste, aber dieses Verhalten kann sehr viele Ursachen haben. Vielleicht kommen wir der Sache so auf die Spur. Allerdings können wir – ohne die Fische selbst zu sehen – keine Diagnose stellen können. Weshalb wir dir auch empfehlen würden, einen Tierarzt aufzusuchen.

      Liebe Grüße,
      Dein ZooRoyal Team

  14. Annie sagt:

    Hallo! Ich wollte fragen ob ihr mir vielleicht Fachliteratur empfehlen könnt. Ich möchte mir einen Giant (Show-Grösse) zulegen (ich hatte schon Kampffische, also nicht mein erster) und habe auch schon mit der Züchterin über das wichtigste gesprochen. (Beckengrösse ect.) (Die Bücher, die sie mir empfohlen hat, gibt es leider nicht mehr und meine „normalen“ haben zu wenig Informationen für mich. Ich möchte alles wissen.) Ausserdem schreibe ich zusätzlich eine Vertiefungsarbeit zum Thema Kampffischzucht und brauche mehr Informationen zu den verschiedenen Flossen-Arten und besonders den Farbvarianten.
    Grüsse Annie

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Annie,

      leider können wir dir auch keine Literatur empfehlen, da es sich ja um einem sehr speziellen Bereich handelt und wir nicht genau wissen, welche Informationen du benötigst. Wir würden dir raten dich an deine Züchterin zu wenden und dort die nötigen Infos einzuholen. Vielleicht können dir auch andere Züchter weiterhelfen?

      Wir wünschen dir dennoch weiterhin viel Erfolg bei deiner Arbeit.

      Viele Grüße
      dein ZooRoyal Team

  15. Kbro sagt:

    kann man Welse mit Kampffischen im 60 l Aquarium leben lassen

    1. ZooRoyal sagt:

      Hallo Kbro,

      Im Idealfall sollten Kampffische nicht mit anderen Fischen zusammen gehalten werden. Welse sind zwar am ehesten zu empfehlen, brauchen allerdings meist ein größeres Becken als KaFis.

      Viele Grüße,
      dein ZooRoyal Team

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.