Ein großer Vorteil eines Glasterrariums ist der 360°-Einblick. Es kann also Mittig im Raum platziert werden, um seine kleinen Lieblinge wie Schildkröten, Echsen oder Chamäleon von allen Seiten und Winkeln beobachten zu können. Folgendes spricht außerdem für die Glasvariante:
- Optisch ansprechendes Element im Wohnraum
- Leichte Reinigung
- Vielfältig einsetzbar
- Geringe Keimbildung und Schimmelgefahr am Material
Im Gegensatz zu beispielsweise Holz ist Glas unkompliziert in der Reinigung und der Terrarium-Pflege. Du kannst die Glasscheiben ganz einfach mit Wasser abwaschen, ohne dass sich Feuchtigkeitsrückstände sammeln. Dadurch bildet sich im Vergleich zum Holzterrarium kein Schimmel.
Glas läuft zudem nicht Gefahr zu ermatten, wie es bei Kunststoffterrarien durch den Einsatz von UV-Lampen geschehen kann. Nachteilig ist jedoch die hohe Wärmeleitfähigkeit von einem Glasterrarium. Es gibt schneller Wärme aus dem Terrariuminneren nach außen hin ab, weshalb ein sorgfältiges Wärmemanagment notwendig ist.
Nicht nur sauber, sondern rein - Mehr zur Pflege
In freier Wildbahn kommen Schlangen, Echsen oder Wirbellose selten mit menschlichen Keimen in Kontakt. Beim heimischen Glasterrarium sieht dies allerdings anders aus. Deshalb haben Hygiene und Sauberkeit im Terrarium oberste Priorität. Die regelmäßige Reinigung von Terrarium, Futternapf oder Futterpinzette hat sowohl auf den Gesundheitszustand als auf die Lebensdauer deiner kleinen Freunde direkten Einfluss.
Grundausstattung für Glasterrarien
Bevor es an die Ausstattung geht, steht jedoch die Auswahl der passenden Größe im Vordergrund. Wiederum gibt die Tierart, die du im Terrarium halten möchtest, Ausschlag über die Mindestgröße von deinem Glasterrarium. Hast du dich entschieden, wer einziehen soll, geht es an die Auswahl des Zubehörs:
- Rückwand
- Bodengrund
- Beleuchtung
- Wärmequelle
- Klimaregler
Mit der Rückwand lässt sich sowohl Wärmemanagment betreiben als auch die Optik verschönern. Bodengrund und Beleuchtung sind von der Tierart und deinen persönlichen Wünschen abhängig. Als Wärmequelle dienen UV-Lampen in den unterschiedlichsten Ausführungen.
Bei einem Klimaregler handelt es sich zum einen um Temperaturregler, zum anderen um einen Luftfeuchtigkeitsregler. Schlangen, Schildkröten, Chamäleon und andere Tiere benötigen unter Umständen ein feuchteres Klima um sich wohlzufühlen. Für die Klimaregelung im Terrarium kannst du zum Beispiel Vernebler, Hygrostaten oder eine Beregnungsanlage verwenden.