Leinen für Hunde sind nicht nur eine Möglichkeit, die treue Fellnase zu kontrollieren – sie dienen auch, ebenso wie Hundebekleidung im Winter, dem eigenen Schutz. Mit ein bisschen Training, ein paar Leckerlies zur Belohnung und gegebenenfalls einer Erziehungshilfe hat sich dein Hund schnell an die Leine gewöhnt.
Welche Varianten von Hundeleinen gibt es?
Bei der Suche nach einer Hundeleine stellt sich zunächst die Frage nach der passenden Art:
- Führleinen: Eine 1,5 bis 3 Meter lange Leine für Hunde in einfacher Ausführung mit Halteschlaufe oder mit Metallringen und Karabinern an jedem Ende zum Verstellen der Länge. Bei letzterer Variante wird ein Karabiner wird mit dem Halsband verbunden, der andere formt, in die Metallringe eingehakt, eine verstellbare Halte-Schlaufe.
- Moxonleinen: Leine mit Halsschlaufe. Sie wird einfach um den Hals des Hundes gelegt – Halsbänder sind nicht nötig. Ein integrierter Stopper verhindert, dass sich die Halsschlaufe zu eng zusammenzieht.
- Schleppleinen: Besonders lange Leinen (typischerweise 5 bis 20 Meter), die dem Hund einen großen Bewegungsspielraum bieten und wertvolle Trainingshilfen sind. Sie muss immer im Geschirr befestigt werden, mit Halsband darf sie nicht eingesetzt werden.
- Rollleinen: Lange Hundeleinen (5 Meter und mehr), die an einem Ende einen Karabiner für das Halsband und am anderen einen Griff mit Leinengehäuse mit Spule besitzen. Die selbst aufwickelnde Rolle erlaubt dem Hund viel Flexibilität bei bestehender Kontrolle durch den Besitzer. Insbesondere bei jungen und ungestümen Hunden am Geschirr und nicht am Halsband befestigen!
Während sich die Führleine - in der Hand, um den Arm oder über der Schulter getragen - vor allem zum sicheren Halten und Bei-Fuß-Gehen eignet, gibt die Schleppleine Hunden einen wesentlich größeren Bewegungsradius. Bei Rollleinen hat er diesen ohne dass die Leine auf dem Boden schleift. Eine Moxonleine eignet sich, wenn du mit deinem Liebling Agility oder Apportierarbeit trainierst und ihn schnell an- und ableinen möchtest.