Damit sich die prächtigen Exemplare in deinem Aquarium richtig entwickeln können, ist eine Aquarium Heizung unabdingbar. Doch welcher Heizer eignet sich für welches Becken?
Der Heizstab
Eine beliebte Variante stellt der Heizstab – auch Regelheizer beziehungsweise Stabheizer genannt – dar. Er wird im Innern angebracht und besteht aus einem Glasrohr mit integrierter Heizspirale und einem Regler mit Bimetall-Thermostat im oberen Teil, mit dem du die gewünschte Temperatur einstellen kannst.
Mittels Saugnäpfen kann das Glasrohr bequem an der Aquariuminnenwand montiert werden. Von 25 bis 500 Watt sind die Heizstäbe für Aquarien erhältlich. Da bei einem Stabheizer stromführende Elemente im Wasser sind, solltest du dich an einige Sicherheitsvorschriften halten. Bei Arbeiten mit dem Nährboden oder ähnlichen Tätigkeiten im Inneren des Beckens ist der Strom also immer abzuschalten.
Der Bodenfluter
Alternativ gibt es den sogenannten Bodenfluter, auch Bodengrundheizung oder Heizmatte genannt. Das Heizkabel wird unter dem Boden verlegt und von dort die gewünschte Temperatur erzeugt. Die Leistung dieser Variante ist deutlich geringer als die des Heizstabs, weshalb das Bodenheizkabel nur als Zusatzheizung für große Aquarien fungieren sollte.
Der Thermofilter
Eine dritte Variante der Aquarium Heizung stellt der Thermofilter mit integrierter Heizung dar. Die Funktionsweise ähnelt der des Heizstabs, mit Ausnahme der Platzierung im Außenbereich. Die Kombination aus Filter und Heizer ist äußerst komfortabel und lässt deinen Aquariumbewohnern mehr Platz im Becken. Preislich liegt dieser jedoch etwas höher, wobei die Anschaffungskosten eines Filtersystems bereits beinhaltet sind.
Unser Tipp: Viele Hersteller bieten mittlerweile automatische Steuersysteme an, die gleichzeitig Heizung, Beleuchtung und CO2-Anlage regeln.