Bei Aquariumpflanzen hast du die Wahl zwischen verschiedensten Sorten. Diese lassen sich je nach Position und somit Ansprüchen an Licht- und Umgebungsverhältnisse unterscheiden.
Hintergrundpflanzen
Diese Aquariumpflanzen eignen sich, um die Hintergrundwand zu verbergen. Sie zeichnen sich durch große Wuchshöhe und Wuchsbreite aus. Diese Wasserpflanzen wachsen in der Regel schnell und beeinflussen so zügig die Wasserqualität positiv. Beispiele für Hintergrundpflanzen sind:
- Amazonas-Schwertpflanze
- Javafarn
- Pfeilkraut
- Hornkraut
Rund 60 % der Bepflanzung sollte aus schnellwachsenden Aquariumpflanzen bestehen. Informiere dich jedoch, wie groß die jeweilige Wasserpflanze wird, um übermäßigen Schattenwurf zu vermeiden.
Mittelgrundpflanzen
Der Einsatz von Mittelgrundpflanzen hängt von der Aquarium-Größe und der vorherrschendem Hintergrundbepflanzung ab. Es besteht die Gefahr, dass mittelgroße Bepflanzung den Vordergrundpflanzen zu viel Licht raubt. Oftmals eignen sich Hintergrundpflanzen auch als Mittelgrundpflanzen, wie beispielsweise Javafarn oder Anubias.
Vordergrundpflanzen
Diese Aquariuumpflanzen bleiben klein, um klare Sicht in das Becken zu gewährleisten. Einige Aquariumpflanzen können als Gruppen gepflanzt werden, andere bilden im Zeitverlauf bodendeckende Flächen. Vor dem Einsetzen kannst du recherchieren, welche Vordergrundpflanzen-Kombinationen besonders gut wachsen.
Schwimmpflanzen
Schwimmpflanzen treiben an der Wasseroberfläche und lassen sich kreativ mit Bodenpflanzen kombinieren. Schwimmpflanzen eignen sich gut, wenn im Becken schattenliebende Tiere hausen. Hast du starken Algenbefall im Wasser, kannst du die nährstoffhungrigen Schwimmpflanzen oder spezielle Aquarium-Pflege gegen das Algenwachstum einsetzen. Aber Achtung: Schwimmpflanzen vermehren sich schnell.