Katzenstreu ist nicht gleich Katzenstreu. Ebenso, wie deine Katze Vorlieben bei Katzenfutter hat, ist sie auch nicht mit jeder Streu zufrieden. Daher gibt es verschiedene Sorten:
- Mineralstreu
- Silikatstreu
- Pflanzliche Katzenstreu
Die Varianten unterscheiden sich in Material, aus dem sie hergestellt sind, und Klumpfähigkeit. Denn als Teil der Katzenpflege muss die Katzenstreu genau auf die Bedürfnisse deiner Katze angepasst sein.
Das klumpende Schwergewicht unter dem Katzenstreu: Mineralstreu
Mineralstreu ist die gängigste Variante und wird aus Mineralien und Naturton hergestellt. Die schwere Katzenstreu ist überall erhältlich und klumpt sehr gut, sobald sie feucht wird. Viele der Mineralstreu-Produkte sind mit Duftstoffen versehen: So weht dir eine frische Meeresbrise um die Nase oder der Geruch von Babypuder überspielt üble Gerüche. Jedoch solltest du darauf achten, dass dein Liebling den Duft akzeptiert – sonst meidet sie die Toilette und "pinkelt wild".
Einfach sau(g)starkes Katzenstreu: Silikatstreu
Silikatstreu ist aus Kieselgel hergestellt. Dieses hochwertige Material ist sehr saugstark, bindet Gerüche und lässt Feuchtigkeit verdunsten. Silikatstreu klumpt zwar nicht, kann jedoch viel Flüssigkeit aufnehmen. Es ist sehr leicht, wodurch du es einfacher transportieren und ins Katzenklo füllen kannst. Das Verscharren ist mit dieser Katzenstreu jedoch recht laut. Dafür staubt sie nicht so sehr wie Mineralstreu.
Umwelt- und kittenfreundlich: Pflanzliche Katzenstreu
Diese Sorte wird aus Pflanzenfasern hergestellt, die biologisch abbaubar sind. Auch diese Streu klumpt sehr gut und absorbiert Flüssigkeit schnell. Sie bindet Gerüche und staubt nicht. Da sie sehr leicht ist, überzeugt sie mit einfacher Handhabung. Jedoch kann die Streu schnell aus dem Katzenklo fallen oder an den Pfoten hängen bleiben, wenn dein Liebling schwungvoll buddelt. Mit einer Vorlegematte kannst du den Boden vor dem Klo kinderleicht sauber halten.