Gegen welche Inhaltsstoffe dein Liebling allergisch ist, findest du in Zusammenarbeit mit deinem Tierarzt heraus. Blut- oder Hauttests können bei der Diagnose helfen, sind bei Futtermittelunverträglichkeiten oder Futtermittelallergien aber häufig nicht 100% aussagekräftig. Daher wird in den meisten Fällen eine Ausschlussdiät durchgeführt. Die ist aufwendig und kann sich über einen langen Zeitraum ziehen, bietet aber sichere Ergebnisse.
Eine Ausschlussdiät, auch Eliminationsdiät genannt, ist ein strukturierter Plan, der dazu dient, Nahrungsmittelallergien oder Unverträglichkeiten bei Hunden zu identifizieren.
Man beginnt damit, dass das Futter des Vierbeiners durch eines ersetzt, das nur eine bisher unbekannte Protein- und nur eine Kohlenhydratquelle beinhaltet - mehr nicht. Also ein hypoallergenes Hundefutter.
Füttere deinen Hund ausschließlich mit dieser Diät bis die Symptome sich lindern, das kann 8-12 Wochen dauern. Es ist entscheidend, dass der Hund während dieser Zeit nichts anderes als dieses Spezialfutter frisst, einschließlich Leckerlis, Tischreste oder Kauartikel.
Nachdem die Symptome unter Kontrolle sind, können nach und nach die ursprünglichen Nahrungsmittel einzeln wieder eingeführt werden (jeweils über mehrere Tage), um die Reaktion zu beobachten. Wenn die Symptome wieder auftreten, hast du wahrscheinlich das Allergen identifiziert.
Führe eine Ausschlussdiät nur in enger Zusammenarbeit mit deinem Tierarzt durch, um Risiken wie Mangelernährung auszuschließen und die Ergebnisse richtig einordnen zu können.