Katzen erledigen die Fellpflege selbst – und zwar gerne und ausgiebig. Doch gerade Rassen mit sehr dichtem Fell sowie Hauskatzen benötigen dabei Hilfe. Deshalb solltest du regelmäßig zur Bürste und deinem bepelzten Kompagnon unter die Arme greifen. Denn die Fellpflege für Katzen ist wichtiger, als man glauben mag.
Wie viele behaarte Tiere tragen auch Katzen nicht das ganze Jahr über dasselbe Fell, sondern wechseln zwischen einem leichten Sommer- und einem dichteren Winterfell. Deine Katze trägt die abgestorbenen Haare dann mit sich herum, bis sie abgestreift wurden. Bei wilden Katzen geht die Fellpflege ganz natürlich vonstatten: Die Haare werden von starken Winden weggeweht, im Unterholz abgestreift oder einfach weggeleckt.
Bei Hauskatzen ist dies nicht unbedingt der Fall – insbesondere bei Rassen, die speziell für ihr prächtiges Fellkleid gezüchtet wurden. Ihnen bleibt häufig nur die Fellpflege mit der eigenen Zunge. Doch dadurch landen größere Mengen an Haaren im Magen. Diese müssen dann hochgewürgt werden und können sogar zu gesundheitlichen Problemen führen.